Das Einweg-Telefon
Geschrieben von Bosse Kuellenberg am 7. Oktober 2006.
Kategorien: Allgemein, Inspirationen, Technik-Entwicklung
Im November 1999 schon reichte Randice-Lisa "Randi" Altschul diverse Patente zu einer, für das Marketing sehr spannenden Erfindung ein: Das Einweg-Telefon. Es ist so groß wie eine Kreditkarte und so dick wie drei aufeinander gelegte Karten. Technisch ist es höchst simpel aufgebaut und basiert vornehmlich aus Papier und aufgedruckten Schaltungen. somit ließe es sich individuell gestalten und günstigst aller Arten von Werbesendungen beilegen. Das Telefon kann mit Guthaben aufgeladen werden, dieses ermöglicht ca. 60 Minuten lange Telefongespräche. Sonst nicht viel mehr – aber das war wohl auch nie vorgesehen.
Aus einem Artikel der New York Times:
Indeed, Ms. Altschul says her phone, which wouldn't require any entangling contracts or billing agreements, would appeal primarily to children, to harried mothers and to travelers who don't want to have to worry about keeping track of yet another expensive electronic device.She estimates that a phone with 60 minutes of air time could be produced for about $14 and would retail for about $20 — perhaps not through normal retail channels, but, rather, as a marketing gimmick. To lure more lunch customers, for example, a restaurant like McDonald's might sell, at cost, a phone imprinted with the golden arches logo.
Warum jedoch wurde diese Erfindung noch nicht in kreative Kampagnen oder Aufsehen erregende Aktionen integriert? Uns würde es nicht überraschen, wenn es doch noch einige Stolpersteine mit den einzelnen Netzbetreibern zu lösen gäbe. Denn auch wenn das Telefon nur ausgehende Textnachrichten und Anrufe unterstützt und somit auch keine eigene Telefonnummer bräuchte, müsste doch zumindest geklärt werden, in welchem Netz das Telefon sich anmeldet und wie eine Gebührenverrechnung funktioniert.
Und wenn es funktioniert?
In welcher Form würde sich das Einweg-Telefon für Kampagnen eignen?

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