Volks-Paparazzi jagen BILD Chef!
Massenmedium trifft Massenmedium. Darüber, dass BILD die massenhafte Verbreitung von Handy-Kameras bereits seit geraumer Zeit zu Werbe- und Content-Verwertungszwecken nutzt, darüber ist hier schon zurückhaltend berichtet worden. Die Volkspaparazzi-Aktion ist eine irgendwie folgerichtige Massnahme. Aber leider auch eine wenig sympathische.
Auch tauchte hier schon vorsichtig der (wahrscheinlich ursprünglich vor einigen Wochen in der Süddeutschen Zeitung geäußerte) Vorschlag auf, die Situation einfach umzumünzen und den Initiator der Aktion, nämlich den BILD Chef Kai Diekmann in allen Lebenssituationen aufzulauern und abzulichten. Jetzt wird's allerdings Ernst für die BILD Mädels und Jungs. Im guten alten BILD Jargon ruft BILDblog dazu auf, den Initiator zum Beispiel bei "Nasenbohren", "frisch verliebt auf Sylt" oder beim "Shopping" zu fotografieren. Mehr Informationen findet man dazu hier.
Selbstverständlich ist dieser Aufruf ebenso verurteilenswert wie die BILD Aktion. Natürlich. Teilnehmer dieses Fotoshootings müssen leider auch auf den lächerlichen Presseausweis verzichten, den die BILD Zeitung ihren Lesern als Dreingabe zum Selberbasteln anbot. So wie damals in der Mickey Mouse. Oder im YPS Heft.
N24 sucht Augenzeugen mit Video-Handy
Wer sich selbst als talentierten Handyvideo-Filmer oder Handy-Fotograf bezeichnen würde und immer wieder in ungewöhnliche Situationen gerät, der sollte sich vielleicht den folgenden Aufruf von N24 ansehen.
Wie man sieht, zieht die Idee des "Consumer Generated Content" so langsam auch hierzulande ihre Kreise. Nachdem in den USA schon Fernsehsender wie current.tv existieren, die ihr gesamtes Programm von den Usern erstellen lassen, konnte sich wohl auch ein Nachrichtensender wie N24 dieser Thematik nicht weiter verschließen.
Auch im Buch "Brand's New Toy" gehen wir auf dieses spannende Thema natürlich dediziert ein.
Web 2.0 mobilisiert mobile Inhalte
O.K. – es ist soweit. Der Web 2.0 Hype ist nun endgültig auch im Bereich "Mobile" angekommen.
Aber bitte: Wir möchten nun wirklich nicht gleich "Mobile 2.0" hören. Weshalb auch? Hier hat sich ja nicht soviel geändert. Bisher jedenfalls. Wer weiß – vielleicht werden wir selbst das "Mobile 2.0"-Zeitalter ja noch ausrufen. Dieses Jahr jedoch nicht mehr. Versprochen!
Bis dahin gibt es ein kleines Update, was im Internet so alles rund um unser liebstes Kommunikationsgerät (richtig: Das Handy!) entstanden ist. Viel Spaß beim anmelden, ausprobieren und bookmarken.
Mobunga: Sammelstelle für mobile Videos
Auf Mobunga werden Links zu Videos für iPod, PSP und Mobiltelefone per Thumbnail und kurzer Beschreibung aufgelistet und können bewertet, kategorisiert und mit anderen geteilt werden.
http://www.mobunga.com/
Fonpods: Podcasts auf dem Handy
Fonpods ist ein (bis auf die Mobilfunkgebühren) kostenloser Service, mit dem man Podcasts auf dem Handy abspielen kann. Man ruft dazu eine Nummer an und wählt den gewünschten Podcast aus seinen Favoriten aus.
http://www.fonpods.com
Jajah: Gratis Telefonie
Auf Jajah können angemeldete User untereinander gratis telefonieren, und zwar mit dem normalen Festnetztelefon. Für nicht-angemeldete User und neuerdings auch für Mobiltelefonie gibt es günstige Tarife. (Für die Mobiltelefonie muss eine spezielle Software installiert werden)
http://www.jajah.com
Smartpox: Community mit Bezug zur Offline-Welt
Smartpox arbeitet nach dem selben Prinzip wie Semapedia. URLs, E-Mail-Adressen und Telefonnummern können in eine Barcode-ähnliche Darstellung umgewandelt, (ausgedruckt) auf realen Gegenständen angebracht und per Mobiltelefon mit entsprechender Software eingelesen werden. Rund um diese Thematik ist eine Community mit den üblichen Kontakt/Kommentarfeatures gebaut.
http://www.smartpox.com
LogMyJourney: Sicherheit auf Reisen erhöhen
LogMyJourney ist ein Dienst aus England, mit dem man auf Reisen Textnachrichten in ein spezielles “Log” senden kann. Dadurch kann man jeweils festhalten, wo man gerade ist oder z.B. in welches Taxi man gerade gestiegen ist und erhöht die eigene Sicherheit, da Angehörige so immer den Status der Reise mitverfolgen können.
http://www.logmyjourney.com
Rebtel: Auslandstelefonate verbilligen
Rebtel ist ein Dienst, der zwei Telefon-Gesprächspartnern (Mobil oder Festnetzt) in unterschiedlichen Ländern lokale Nummern zuweist, per VoIP eine Verbindung herstellt und dadurch eine günstige Alternative zu Roaming-Tarifen anbietet.
http://www.rebtel.com
Hotxt: Neue Form der SMS-Nachrichten
Hotxt ist ein Dienst aus England, mit dem man (nach Installation einer Software auf dem Mobiltelefon) SMS-Nachrichten über GPRS verschicken kann. Die Nachrichtenlänge ist dabei nahezu unbegrenzt und die Kosten sind deutlich geringer als bei normalem SMS-Versenden. Zusätzlich kann man noch festlegen, von wem (und von wem nicht) man Nachrichten bekommen möchte.
http://hotxt.co.uk
zeec: Bild- und Filmcommunity mit mobilen Features
Fotohandy- und Digitalkamera-Besitzern bietet zeec ein Forum, um persönliche Erlebnisse in Form von Bildern und Filmen mit Freunden zu teilen. Registrierte Benutzer können auf Community Funktionen zurückgreifen. Hinzu kommt Unterstützung für nahezu jedes Mobiltelefon, z.B. per Nokia Lifeblog.
http://www.zeec.de
SoonR: Zugriff auf den PC per Mobiltelefon
Mit Soonr kann man (eine Desktop-Software, die auf dem PC installiert sein muss, vorausgesetzt) gesichert mit dem Mobiltelefon auf seinen Home-PC zugreifen. Möglich ist auch eine Nutzung von Outlook und Skype.
http://www.soonr.com
Portable Playlist: Online Audio Player
Mit Portable Playlist kann man Playlists seiner Lieblings-Podcasts und Audiofiles erstellen und von jedem Computer mit Internetzugang zugreifen.
http://www.portableplaylist.com
Webaroo: Offline Suchmaschine
Webaroo speichert relevanten Content in sogenannten “Web Packs”, die man auf seinen PDA oder Mobiltelefon herunterladen kann, um dann darin offline nach Inhalten suchen zu können.
http://www.webaroo.com
Where: Mobile Community
Where ist eine Community, bei der man Fotos von Mobiltelefonen einstellen, nachbearbeiten und anderen zeigen kann. Über eine MySpace-Integration können Diashows erstellt werden.
http://www.where.com
Rabble: Moblog Community
Rabble stellt eine Applikation für Handys zur Verfügung, über die man unterwegs Berichte, Fotos und News zu lokalen Themen erfassen und in eigenen “Channels” publizieren kann. [Momentan nicht im deutschsprachigen Raum verfügbar]
http://www.rabble.com
LifeLogger: Weblog-Service
LifeLogger ist ein gehosteter Blog-Service mit Foto-, Video- und Audio-Sharing, Privatnachrichten und Mobile-Integration. Kostenlos bei bis zu 100MB pro hochgeladener Datei und insgesamt 150 Dateien/Monat.
http://www.lifelogger.com
Semapedia: Wikipedia-Artikel über Semacodes mit realen Objekten verknüpfen
Mit Semapedia kann man Wikipedia-Artikel mit einem Barcode-ähnlichen Muster verknüpfen. Dieses Muster kann man ausdrucken und an den zum Artikel passenden Orten platzieren. Dort können dann Interessierte mit einem Foto-Handy das Muster fotografieren und sich mit Hilfe einer speziellen Software den entsprechenden Wikipedia-Artikel im Handydisplay anzeigen lassen.
http://www.semapedia.org
Diese und weitere Web 2.0 Konzepte jeglicher Art findet man gut geordnet auf dieser Seite.
Vernetzte Kommunikation auf Flughäfen: Projekt E-Cab
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Europäischen Union arbeiten über 30 Partner aus Industrie und Wissenschaft daran, die mobilen Devices der Fluggäste mit den Rechnern der Fluggesellschaften zu einem digitalen Netz zusammen zu schalten. Insbesondere den Mobiltelefonen und drahtlos kommuniziernden Rechnern der Passagiere kommen dabei eine besondere Rolle zu.
E-Cab steht laut Süddeutscher Zeitung vom 7./8.2006 als Projekttitel offiziell für:
"(…) elektronisch ausgestattete Kabine und zugehörige Logistik für verbesserte Passagierdienste und Effizienz der Betreibsabläufe".
Mit anderen Worten: Mit Hilfe des digitalen Netzes zwischen den Rechnern sollen die Passagiere in Zukunft schneller abgefertigt und Gepächstücke besser verfolgt werden können. Dazu müssen allerdings die Mobiltelefone , PDAs und Notebooks der Reisenden erst mit speziellen Programmen ausgestattet werden, welche eine stabile Verbindung zu den Computern im Check-In-Schalter, zu den Buchungsservern oder den Rechner an Bord des Flugzeugs zulassen. Lange Warteschlangen sollen unter anderem durch den Einsatz von E-Tickets vermieden werden, welche am Schalter auf das mobile Device des Passagiers gesendet werden, um dann später an der Boarding-Schranke aus dem Gerät wieder ausgelesen zu werden. Das Auffinden verlorener Koffer soll zukünftig über RFID-Chips besser koordiniert werden, die beim Einchecken auf das Gepächstück geklebt werden. Außerdem sollen die Reisenden weitere Funktionen nutzen können, wie z.B. Ihre Menü-Wünsche an den Bordrechner des A380 übermitteln. Das alles ist im Gedankenansatz nicht neu, nun werden diese Ideen jedoch erstmals konsequent gemeinsam vernetzt. Die technische Herausforderung liegt laut dem Bremer Informatikprofessor und Projektleiter Jan Peleska darin, alle Geräte miteinander kommunizieren zu lassen.
Wir sehen: Die Idee der Vernetzung der mobilen Devices und digitalen Assistenten mit denen der Unternehmen nimmt bereits deutlich Gestalt an, auch wenn hier zunächst sicherlich nicht an eine kommerzielle, werbliche Verwertung gedacht ist. Wir können aber festhalten, dass sich die Konsumenten über solche ubiquitären Anwendungen, in kürzester Zeit an den Umgang mit diesen Technologien – wie RFID, E-Tickets, das Herunterladen von Zusatzprogrammen für das Handy, die beiläufige Nutzung vieler Dienstleistungen – gewöhnen werden. Das ist gut für uns. Besonders, wenn wir in Zukunft Geschichten auf neue, überraschende Art und Weise erzählen wollen.
Das Einweg-Telefon
Im November 1999 schon reichte Randice-Lisa "Randi" Altschul diverse Patente zu einer, für das Marketing sehr spannenden Erfindung ein: Das Einweg-Telefon. Es ist so groß wie eine Kreditkarte und so dick wie drei aufeinander gelegte Karten. Technisch ist es höchst simpel aufgebaut und basiert vornehmlich aus Papier und aufgedruckten Schaltungen. somit ließe es sich individuell gestalten und günstigst aller Arten von Werbesendungen beilegen. Das Telefon kann mit Guthaben aufgeladen werden, dieses ermöglicht ca. 60 Minuten lange Telefongespräche. Sonst nicht viel mehr – aber das war wohl auch nie vorgesehen.
Aus einem Artikel der New York Times:
Indeed, Ms. Altschul says her phone, which wouldn't require any entangling contracts or billing agreements, would appeal primarily to children, to harried mothers and to travelers who don't want to have to worry about keeping track of yet another expensive electronic device.She estimates that a phone with 60 minutes of air time could be produced for about $14 and would retail for about $20 — perhaps not through normal retail channels, but, rather, as a marketing gimmick. To lure more lunch customers, for example, a restaurant like McDonald's might sell, at cost, a phone imprinted with the golden arches logo.
Warum jedoch wurde diese Erfindung noch nicht in kreative Kampagnen oder Aufsehen erregende Aktionen integriert? Uns würde es nicht überraschen, wenn es doch noch einige Stolpersteine mit den einzelnen Netzbetreibern zu lösen gäbe. Denn auch wenn das Telefon nur ausgehende Textnachrichten und Anrufe unterstützt und somit auch keine eigene Telefonnummer bräuchte, müsste doch zumindest geklärt werden, in welchem Netz das Telefon sich anmeldet und wie eine Gebührenverrechnung funktioniert.
Und wenn es funktioniert?
In welcher Form würde sich das Einweg-Telefon für Kampagnen eignen?

Worum geht es in “Brand’s New Toy”?
Christopher Quente und ich werden immer wieder gefragt, worum es in unserem Buch eigentlich geht. So zum Beispiel auch auf der Buchmesse. Eigentlich müsste die Frage ja recht simpel zu beantworten sein: Es geht um "Mobile Marketing". Aber für uns geht es noch um wesentlich mehr!
Mobile Marketing, wie es zur Zeit durchgeführt wird, ist für mich oft nicht mehr, als ein schlechter Abklatsch des Direktmarketing. Standard-Komponenten aus dem Software-Baukasten der Anbieter werden mit eingekauften Adressen kombiniert und schon ist die "Kampagne" fertig. Eventuell wird noch ein Wallpaper oder Klingelton aus der Datenbank hinzugefügt, um den notwendigen "Anreiz" für die Zielgruppe zu integrieren oder es wird ein bestehendes Java-Game schnell noch mit ein wenig Corporate-Branding versehen.
Dabei bietet das Medium noch nie dagewesene Möglichkeiten, den User zu erreichen und ihn auf mannigfaltige Weise mit intelligenten Aktionen zu umwerben. Dabei kommt es gar nicht darauf an, das die Kommunikation von Anfang bis zum Ende auf dem Mobiltelefon stattfindet. Das Handy besitzt schon heute die Fähigkeit mit beinahe allen möglichen anderen Kommunikationsmitteln den Kontakt aufzunehmen. Man muss nur den berühmten "Schalter im Kopf" umlegen und sich klar machen, dass es nicht darum geht, Werbung AUF dem Handy zu erstellen, sondern intelligente Kommunikation MIT dem Handy zu entwickeln.
In Brand's New Toy ist das eine unserer wichtigsten Botschaften. Um an diesen Punkt zu gelangen, führen wir in die Grundlagen der Technik und des Marktes ein, schildern die Rahmenbedingungen und den Status Quo, analysieren aktuelle Kampagnen und Aktionen und vor allem: Inspirieren zu neuen Formen des Mobile Marketing. Einen guten Teil des Inhalts machen reale Fallbeispiele aus, die zeigen, wie spannend Mobile Marketing wird, wenn wir erst lernen, Ideen für das Mobiltelefon zu entwickeln. Hierbei geht es nicht um Kampagnen die Millionen kosten und durch ihre aufwändige Technik beeindrucken. Nein. Es geht um Ideen und um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den besonderen Umständen einer mobilen Rezeption als auch den gegebenen Möglichkeiten. Unser Credo: Weniger ist hier oft mehr.
So, und wer es nun wissen will, der holt sich das Buch.
Zum Beispiel direkt bei uns. Bis Ende des Jahres 2006 dürfen wir das Buch zum vergünstigten "Subskriptionspreis" von EUR 79,90 verkaufen. Danach erhalten Sie es für gut angelegte EUR 99,90.
Google bietet AdWords auf Handys an
Google hat das AdWords Programm nun auf die mobile Version der Google Website für Handys und PDA's ausgedehnt. Die Anzeigen werden oberhalb und unterhalb der Suchergebnisse angezeigt und verlinken direkt auf die mobile Website des Werbepartners. Und sogar ein direkter Anruf bei dem Werbepartner ist, via Click-To-Call möglich. Damit können Unternehmen Werbung schalten, die mobile Nutzer direkt per Klick an eine Telefonnummer oder eine Handy kompatible Website weiterleitet.
Was ist eine Handy kompatible Website?
Darunter versteht man Websites die zumindest für eines der aufgeführten Protokolle optimiert wurden:
- XHTML (WAP 2.0)
- WML (WAP 1.2)
- CHTML
Wie werden mobile Ad's bei Google geschaltet?
Das schalten der Textwerbung ist genauso einfach wie das Schalten der AdWords, es funktioniert über die gleichen Masken im AdWords Programm. Für diese Werbeform sind Bilder erneut ausgeschlossen und es gelten AdWords typisch folgende Zeichenbegrenzungen.
- 18 Buchstaben für die Headline
- 18 Buchstaben (ohne Umbrüche) als Copy-Text
- 20 Buchstaben für den angezeigten Link oder die Telefonnummer
Aufgrund der noch geringen Anzahl an Werbetreibenden sind die Kosten momentan noch sehr gering. Die meisten Begriffe lassen sich schon für ca. 10 Cent pro Klick oder Anruf buchen.
Für welche Firmen ist das Angebot interessant?
Google selbst gibt das Versandhaus Otto als einen der ersten großen Kunden für die mobile Text-Werbeform an. In erster Linie scheint das Angebot aber für Companies mit gut ausgebauten mobilen Webportalen, wie zum Beispiel die Portale der TelCos, interessant zu sein. Auf diesem Weg werden User die mit ihrem Handy im Netz unterwegs sind und beispielsweise nach mobilen Video-Streams suchen direkt zum Ziel geführt.
Aber auch für Promotion-Aktionen scheint sich die Werbeform aufgrund der momentan noch günstigen Konditionen zu eignen.
Und auch sehr viel kleinere Firmen können großen Nutzen aus der Werbeform ziehen. Firmen die oft noch nicht einmal eine Website haben und auch keine benötigen. Man muß sich dabei die Situation des Nutzers vor Augen führen. Die einen nutzen ihr Mobiltelefon um das Web zu durchsurfen, um ganz spezifisch Inhalte für das Gerät zu finden. Andere sind unterwegs und haben momentan keinen Internetzugriff über einen Computer. Wenn man sich diese Situation vor augen führt, wird schnell klar, dass auch Angebote wie Schlüsseldienste, Nachtclubs, Bars oder Taxi-Zentralen von dieser Situation profitieren können.
Auch wenn wir momentan noch niemanden raten würden, allzuviel Hoffnung auf neue Kunden in die mobilen AdWords von Google zu legen, sind die Einstiegsbarrieren so niedrig, das wir mit gutem Gewissen raten es einfach auszuprobieren. Es spricht nichts dagegen, solange man ein relevantes Angebot für die mobilen Bedürfnisse hat.
Für Google scheint sich das Geschäft jedenfalls jetzt schon zu rentieren. Nach Angaben von Google-Vorstandschef Eric Schmidt verdient Google in Japan, wo der Test schon seit April läuft, mit den sogenannten Mobile Ads bereits mehr Geld mit Mobilfunkwerbung als mit Anzeigen im Internet.Jetzt will Google will das Engegement auf mobilen Geräten natürlich weiter ausbauen. "The mobile advertising market should be, eventually, more successful than the fixed market," erläutert Schmidt. "A year from now, hopefully, we will have integrated offerings that target the person and the phone."
Familienportrait eines Diebes
Ein Mobiltelefon wurde gestohlen. Leider nichts Besonderes. Doch in diesem Fall hat der "neue Besitzer" als Zeichen der Dankbarkeit einige Tage später gleich noch ein nettes Familienportrait gesendet.
"My cell phone was stolen last Friday. I had it disconnected and arranged to get a replacement. It had been set up with the excellent service from ShoZu to automatically upload all pictures taken with the phone to Flickr. So today, completely surprisingly, I find pictures on my Flickr account of the family of the person who took the phone. I’m not sure they knew what was happening (they replaced the SIM card with their own, clearly, but probably didn’t notice ShoZu)"
Den vollen Blog Eintrag auf mocoblog gibt es hier.
Kleiner ist besser?!
Auch wenn uns die Hardware-Entwicklung von Handys nur am Rand interessiert, ist es interessant den ständigen Wunsch nach immer kleineren Endgeräten zu verfolgen. Moment – hält dieser Wunsch denn wirklich weiterhin an?
Wenn man den Markt beobachtet, merkt man, dass sich die aktuellen Alleskönner eigentlich fast schon in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Der Need nach nutzbaren Tastaturen – bei denen man mit einem Finger nicht gleich drei Tasten auf einmal bedient – größeren Monitoren – auf denen man auch erkennen kann, was da in der Video-MMS steht – Akzeptablen Akku-Zeiten – mit denen man das Telefon nicht nach jedem Gespräch wieder an den Strom hängen muss – scheinen langsam ins Bewusstsein der Designer und auch Konsumenten gedrungen zu sein.
Es wird also in Zukunft wohl nicht mehr nur noch um "Miniaturisierung" gehen, sondern vor allem darum, ein möglichst ergonomisches Design zu finden, das die integrierten Funktionen optimal nutzen lässt. Und mit zunehmender Funktionsvielfalt, werden sich weitere Spezialgeräte entwickeln. Das Problem des "Alleskönners" ist eben auch, das er sich für keine Aufgabe so richtig eignet und außerdem eine Menge Ballast mit sich herumträgt. Diese Entwicklung kann man schon jetzt nachvollziehen: Dedizierte Bussiness-Phones, wie beispielsweise die beliebten BlackBerrys, bieten außer dem Feature Push E-Mail wenige der Funktionen anderer Smartphones. Handy-Kameras oder gar eingebaute Videokameras sucht man hier beispielsweise meist vergeblich. Ähnlich die auf den Markt drängenden Smartphones mit GPS Navigation: Um diese Features nutzbar zu machen, muss vielfach auf anderen Komfort verzichtet werden.
Ist das eine nachteilige Entwicklung? Nein – für die Konsumenten wohl nicht, denn die wenigsten werden alle Features nutzen und die Auswahl an Endgeräten ist groß genug um das Passende zu finden. Problematisch wird es jedoch für die Kommunikation treibenden Marketer. Kaum hat man die Lange Phase der allzu simplen Geräte hinter sich und freut sich endlich innovative Features auf Konsumentenseite bei der Kampagnenplanung zu berücksichtigen, kommt auch schon die nächste Problematik zum tragen: Die Frage lautet nicht mehr ob sich denn dass eine oder andere Feature schon im Markt durchgesetzt hat, sondern ob die eigene Zielgruppe die angebotenen Geräte nutzt.
Bild: Alte – aber immernoch visionäre Idee. Das Handy als Implantat im Zahn. Gefunden im Internet Magazin Wired.
“Brand’s New Toy” ist “Tipp des Monats”!
Freude, Freude, Freude – die W&V hat unser Buch als "Tipp des Monats" in den Shop aufgenommen.
Das Ganze wird auch dementsprechend mit Anzeigenkampagnen beworben (siehe Bild).
Jetzt also schnell ein Exemplar sichern, bevor wieder ersteinmal nachgedruckt werden muss.
Übrigens: Exemplare sind nicht nur im Buchhandel bekommen, sondern auch über uns direkt.
Bis Ende des Jahres 2006 sogar noch zum Subskriptionspreis von 79,90 EUR!

