Japan Gadgets

Wer auf japanische Gadgets steht, sollte hier mal hinein sehen: Kilian Nakamura’s Japan Trend Shop hat einiges zu bieten. Vom High-Tech Gadget (wie den Sony Rolly SEP-10BT robot music player) bis zu stylishen Accessoires für die Wohnung.
The Lost Ring

“The Lost Ring” heißt ein aktuelles Online “Spektakel” für McDonald’s als Sponsor zu den olympischen Spielen. Ich habe es gerade über off the record gefunden. Ich glaube “Spektakel” darf hier als Begriff absolut verwendet werden. Wobei das nun garnicht negativ gemeint sein soll. Es ist nur so: Ich habe mir die Seite natürlich sofort angesehen. Nach dem ersten Videotrailer war ich durchaus interessiert. 10 Minuten später war ich dann erschlagen.
Ich frage mich: WER HAT SOVIEL ZEIT?
Bis jetzt habe ich noch keinen Plan, wohin es führen würde, wenn ich mich entschließe teilzunehmen und “mitzuspielen” es sieht nach einem echt schön gemachten Zeitfresser aus. Alternativer Titel: “The Lost Time”.
Natürlich, natürlich … klar, es ist das Konzept dieser Seite, eine umwerfende, alles vernichtende Tiefe und Komplexität vorzugaukeln. Wenn ich nach 10 Minuten schon wüsste wie es weitergehen würde, wär die Luft raus. Klar. Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig. Ich war ja auch nie der Typ für Computerspiele – uimmer zu ungeduldig. Ich hatte irgendwie immer den Eindruck ich werde vor den Mac gelockt und irgendwann tut es mir um die schöne Zeit leid, die ich nun wie eine dumme Laborratte im Programmierergeschaffenen Labyrinth meine Irrwege laufe…
Jeap – ich glaube ich schweife ab. ![]()
Sollte ich jedoch nicht – denn ich bin ja selbst Fan von ARG (Augmented Reality Games) -Konzepten.
… und ich bin sichtlich von dem Umfang dieser Seite beeindruckt!!
Also macht euch am besten selbst ein Bild (und gebt mir bitte die Zusammenfassung).
http://www.thelostring.com
Uniqlock - Blogger Widget

Wieso habe ich dieses schöne Stück erst jetzt (über C-Scout) entdeckt? Keine Ahnung. Vielleicht weil ich gerade in Hong Kong war und erstmals auf die Fashion-Marke Uniqlo aufmerksam geworden bin.
Und hier nun das kleine Widget um das es geht: Eine digitale Uhr mit Sound und zur Uhrzeit passenden Videos (und dezenter Einbindung der Marke Uniqlo – klar). Aber der Style gefällt und die Idee ist schön umgesetzt.
Was kann die Uniqlock?
Abhängig von der angezeigten Uhrzeit werden unterschiedliche passende Videoclips gezeigt und zur Tageszeit passende Sounds eingespielt – so die trockene Beschreibung.
Nicht das man diese Idee auch schon x-mal hatte – aber der feine Unterschied hier wurde sie umgesetzt (und zwar wirklich hochwertig) wohingegen sie bei mir in der Schublade weiterhin nur rumlungert… Tja
NACHTRAG - Fast vergessen:
Seine eigene Uhr kann man hier konfigurieren: www.uniqlo.jp/uniqlock/
Und hier gibts noch nette Videos vom Casting für die Videos (scheint jedenfalls so…): www.uniqlo.jp/uniqlock/audition/2/
Markenapostel: Die Kakerlaken von Zoo York

Eine wirklich verstörend radikale Aktion die sich da irgend jemand für Zoo York ausgedacht hat. Kakerlaken tragen die Markenwerte im wahrsten Sinne des Wortes (auf ihrem Panzer) zur Zielgruppe… ![]()
Wie sollen wir das nun nennen? Roach Guerilla Marketing?
Sei es drum. Anscheinend traut man sich etwas (passt ja zur Marke) und trommelt ein wenig.
Wie finden wir es? Ich denke: Gut! Jedenfalls schön radikal!
Jemand irgendwelche Infos wer dahinter steckt? Ich habe es nur über eine E-Mail von einem Freund (Danke Mick!) entdeckt und noch nichts recherchieren können. Einfach kommentieren, wenn jemand Infos hat!
Ich weiß bisher nur soviel, dass sie anscheinend eine kleine Cockroach-Tour durch die Staaten unternommen haben und hier alles schön per Video dokumentieren.
Und natürlich gibt’s noch ein wenig Bonus-Content und die Chance etwas zu gewinnen: http://roaches.zooyork.com
Auch nett: Die sprechenden Kakerlaken von Zoo York:
Yasni: Personen “googlen”

Früher hat man Freunde, Bekannte und Kollegen oder Mitarbeiter “gegoogled” – jetzt soll man sie “yasnien”??
Hhmm… Na, da hätten sich die Strategen bei Yasni aber vielleicht einen etwas praktischeren Ausdruck ausdenken können. Wo doch “googlen” schon immer ein echter Zungenbrecher war.
Egal. Angeblich ist Yasni deutschlands erste Personensuchmaschine. Und ich erwähne sie, weil es durchaus amüsant ist die eine oder andere Kuriosität über manche Bekannte im Web zu entdecken.
Im Endeffekt ist es ja recht trivial was die Suchmaschine da macht: Da man sich auf Personen spezialisiert, fragt Yasni ganz gezielt verschiedene Quellen ab, in denen man Personen erwarten kann. Zum Beispiel Facebook, Flickr, Xing und viele andere und kombiniert die gefunden Schlagwörter für weitere Suchanfragen in großen Suchmaschinen. Das Resultat lässt sich durchaus sehen.
Natürlich habe ich gleich mal ausprobiert was Yasni denn über mich findet. Ziemlich viel – und beinahe alles war korrekt. Korrigiere: Habe nochmals nachgesehen. 100% korrekte Treffer. Auch wenn man das eine oder andere vielleicht nicht unbedingt an die große Glocke hängen würde… ![]()
Honda “Test Drive” mit Quartz Composer für MacBooks

Über das Blog von C-Scout bin ich heute mal wieder auf eine schöne Umsetzung eines kreativen Programmierers aus Brasilien gestoßen. Raul Arantes hat für Honda eine virtuelle Testfahrt als Screensaver für MacBooks programmiert (bzw. ist dabei). Das besondere die Steuerung funktioniert über den im MacBook eingebauten “Sudden Motion Detector“.
Advertiser: Honda
Product or Service: Honda Motorcycles
Creative Director: Sergio Valente/Julio Andery
Art Director, Designer, Developer: Raul Arantes
Die Programmierung selbst scheint dabei relativ trivial. Im Endeffekt sind es zwei Layer: Eine Hintergrundebene die mir das Gefühl vermittelt auf einer abstrakten Strasse oder in einem Tunnel zu fahren (vorbeifliegende Elemente wie Wände, etc.) und eine Vordergrundebene mit dem Lenker des Bikes. Beide Ebenen richten sich aufgrund der Sensordaten des SMS aus und vermitteln so ein wahrscheinlich recht interessantes Gefühl für eine Motorradfahrt.
Das Ganze funktioniert natürlich nur auf MacBook. Und damit kommen wir zur wirklich interessanten Frage:
Lohnt sich der Aufwand?
Einerseits ist die Zielgruppe natürlich stark beschnitten, da alle PC-User und auch die User von Mac Desktop Rechnern ausgeschlossen werden.
Andererseits ist das Produkt sehr “sexy” was innerhalb der Zielgruppe wahrscheinlich einen recht hohen Anteil der User zum Download des Screensavers bewegen würde.
Und natürlich nicht zu verachten: Der PR-Effekt durch positive Berichterstattung, da es sich um “was neues” handelt.
Im Endeffekt kann es wirklich sein, das es sich sogar wirtschaftlich lohnt, etwas spannenderes für eine stark eingeschränkte Zielgruppe zu entwickeln, als einfach einen weiteren “langweiligen” Screensaver.
Ich denke: Lohnenswert!
Weitere Anwendungen:
Bubbleym (erstes Spiel das den Sudden Motion Sensor nutzt)
SMS Rotate (dreht den Bildschriminhalt je nach Lage des MacBook)
Carpenters Level (virtuelle Wasserwage als Widget)
I love Processing.

Wie der Eine oder Andere vielleicht schon weiß, bin ich ja ein großer Processing Fan. Korrigiere: Ich bin ein großer Fan von dem, was talentierte, kreative Entwickler mit Processing so alles umsetzen.
Aktuell sind es zumeist noch rein visuell kreative und eher künstlerisch anmutende Experimente, die umgesetzt werden, doch mit jedem weiteren Entwickler der sich mit der Programmierumgebung befasst, wird es spannender. Für uns, die immer nach Inszenierungsmöglichkeiten für Brands suchen, tut sich damit eine enorm interessante Welt auf an ungesehenen Visualisierungen und spaktakulären Interaktionsformen auf.
Ein tolles Beispiel für den konkreten werblichen Einsatz ist das viral video für den Audi TT.
Als ich es das erste mal gesehen habe, bin ich selbst davon ausgegangen, das es in 3D mit C4D oder Maya gemacht wurde. Doch irgendwie war der Look nicht typisch. Außerdem wäre es eine wirklich enorme Arbeit gewesen. Also habe ich etwas gestöbert und auch prombt eine überraschende Antwort gefunden: Das gesamte Video wurde “programiert” und in Processing gerendert.
“Faszinierend”, wie Mr. Spock sagen würde.
Die Idee dafür kommt übrigens von dem sehr coolen Studio UniversalEverything, die mir selbst ein Vorbild im Bereich der experimentellen Ideen sind. Umgesetzt wurde es von Karsten Schmidt, alias “Toxi“, der sich in der Szene schon einen wirklich guten Namen gemacht hat.
Be kind rewind (unsweeded)

Wie konnte dieser Film bisher an mir vorbei gegangen sein?
Ein Bekannter hat mich letztens am Telefon gefragt ob ich “Bekine Revine” (wir hatten eine schlechte Telefonverbindung und er hat undeutlich gesprochen) schon gesehen habe. Spontan antwortete ich wahrheitsgemäß: “Noch nicht” – dass ich keinen Schimmer hatte, wovon er sprach habe ich nicht erwähnt. Ich dachte mir, vielleicht erschließt es sich ja noch im Kontext …
(Wie hätte ich auch – er hatte ihn selbst gerade vorab auf der Berlinale gesehen …)
Eigentlich wollte er aber auf etwas anderes heraus und meinte dann auch gleich “… ob ich mir scho diese ganze ‘Sweeded’ Sachen reingezogen habe?”
O.K. – jetzt musste ich passen. Es hat sich nichts im Kontext erschlossen und ich musste anmerken das ich keine Ahnung hatte worüber er gerade spricht.
Ich wurde aufgeklärt das es nicht “Bekine Revine” heissen sollte sondern “Be Kind Rewind” und dies ein Kinofilm ist:
Jack Black spielt darin einen Mann, dessen Hirn magnetisiert wird, wodurch er unabsichtlich jedes Tape in der alten VHS (!) Videothek seines Freundes (Mos Def) löscht. Ein exsistensbedrohender Schlag für die kleine Videothek. Um die beste Kundin des Ladens (eine ältere Lady mit ersten Demenzanzeichen) trotzdem zufriedenzustellen, drehen die beiden Freunde die in der Videothek verlangten Filme einfach nach …
Ein Plan, der aleine schon für viel Filmspaß bei diesen Schauspielern sorgt.
Aber um den Film alleine geht es ja gar nicht (trotzdem ansehen!). In einer Szene hatten sich einige Jungs aus der Nachbarschaft Ghostbusters in der Videothek ausgeliehen und bemerkten natürlich den “Schwindel”. Doch anstatt zu meckern meinten sie das es eine coole Filmversion sei. Jack Black äußert darauf das sie die Filme etwas “versüßt” (=sweetened) hätten. Sein gegenüber versteht “verschwedet” (=sweeded) Anscheinend gefällt ihm die Idee die Filme nach “schwedischen Vorbild” neu abgedreht zu haben. Anscheinend scheint es hier widersprüchliche Aussagen zu geben. Anscheinend muss ich mir den Film selbst mal schleunigst ansehen. Jedenfalls wurde der Begriff “sweeded” in dem Film geprägt für nachgedrehte Filmvorlagen mit improvisierten Hilfsmitteln.

Und anscheinend gefällt die Idee einer ganz enormen Anzahl von US-Bürgern, die sich nun dran gemacht haben alle möglichen Filmausschnitte, Nachrichten-Videos und Kulturereignisse selbstständig zu “verschweden”.
Eine schnelle Google Suche fördert einiges zu Tage. Oder auch direkt auf der Filmwebsite.
Noch konkreter: Eine Group auf YouTube.
Teilweise kommen dabei auch recht aufwändige Werke heraus:
Also: Unbedingtmal ein paar ansehen.
Bei dem einen oder anderen Video lohnt es sich!
Ich freue mich über besonders schöne Fundstücken in den Kommentaren!
… aber nur bis Flash 6!

Oh Mensch, wie einem das auf den Geist geht. Irgendwie scheint sich das Gerücht hartnäckig zu halten, das die User irgendwann im Jahr 2002 aufgehört haben Updates des Flash-Plugins mit zu machen.
Hallo?
Flash 6 – das war 2002!
Ja, wirklich.
Aktuell sind wir bei Version 9 des Flash Player Plugins. Und wie man sieht, ist die Angst vor der Unterstützung aktueller Flash Versionen ziemlich unbegründet. Die aktuellste Version (Flash Player 9) hatte ende letzten Jahres (2007) in Europa schon eine Verbreitung von 94,3 %!

In den “Mature Markets” (US, Canada, UK, Germany, France, Japan) sogar 95,7 %.
Genaue und ständig aktualisierte Statistiken findet man übrigens direkt bei Adobe.
Und richtig freuen würde ich mich, wenn nicht nur der eine oder andere Brandmanager diese Sorge ablegt, sondern auch mal die Werbeplatformen und AdServer Anbieter ihre Systeme überarbeiten und Flash-Banner zulassen die aktueller sind als bis Version 6. Aktuell geht das ja immer nur mit viel Überzeugungskraft und langwierigen Telefonaten (LayerAds auf Motif Standard haben immer noch Probleme mit allem über Flash 6).
Traurig aber wahr …
Woher kommst du?

Wir arbeiten gerade an spannenden Online Projekten, bei denen wir auf experimentelle Weise mit dynamischen Daten arbeiten. Beispielsweise möchten wir das aktuelle Wetter (Temperatur, Sonne oder Regen, etc.) am Standort des Nutzers nutzen um Produkte die zur Stimmungslage passen anzubieten.
Grundlage dafür ist zuerst einmal die Notwendigkeit, den Aufenthaltsort des Users ausfindig zu machen. Hierfür gibt es eine tolle API von hostip.info. Über einfache GET Aufrufe lässt sich der Aufenthaltsort des Nutzers bestimmen.
Beispiel: Mein Land und die Stadt erkennen!
Beim Aufruf des Links wird die IP Adresse des Clients ausgelesen und lokalisiert. Mit dem Input kann man nun weiter arbeiten und beispielsweise die Wetterdaten in dieser Stadt abrufen.
Auf diese Weise ist beispielsweise auch diese Website entstanden, die umfangreiche Wetterdaten und News zu der eigenen geografischen Position anzeigt.
Uns interessiert aktuell eher eine kreativere Nutzung der Daten, aber es lassen sich natürlich auch reichliche simple Anwendungsmöglichkeiten finden. Beispielsweise die Vorauswahl der jeweiligen Sprache bei mehrsprachigen Seiten.
