I love Processing.

Wie der Eine oder Andere vielleicht schon weiß, bin ich ja ein großer Processing Fan. Korrigiere: Ich bin ein großer Fan von dem, was talentierte, kreative Entwickler mit Processing so alles umsetzen.
Aktuell sind es zumeist noch rein visuell kreative und eher künstlerisch anmutende Experimente, die umgesetzt werden, doch mit jedem weiteren Entwickler der sich mit der Programmierumgebung befasst, wird es spannender. Für uns, die immer nach Inszenierungsmöglichkeiten für Brands suchen, tut sich damit eine enorm interessante Welt auf an ungesehenen Visualisierungen und spaktakulären Interaktionsformen auf.
Ein tolles Beispiel für den konkreten werblichen Einsatz ist das viral video für den Audi TT.
Als ich es das erste mal gesehen habe, bin ich selbst davon ausgegangen, das es in 3D mit C4D oder Maya gemacht wurde. Doch irgendwie war der Look nicht typisch. Außerdem wäre es eine wirklich enorme Arbeit gewesen. Also habe ich etwas gestöbert und auch prombt eine überraschende Antwort gefunden: Das gesamte Video wurde “programiert” und in Processing gerendert.
“Faszinierend”, wie Mr. Spock sagen würde.
Die Idee dafür kommt übrigens von dem sehr coolen Studio UniversalEverything, die mir selbst ein Vorbild im Bereich der experimentellen Ideen sind. Umgesetzt wurde es von Karsten Schmidt, alias “Toxi“, der sich in der Szene schon einen wirklich guten Namen gemacht hat.
Be kind rewind (unsweeded)

Wie konnte dieser Film bisher an mir vorbei gegangen sein?
Ein Bekannter hat mich letztens am Telefon gefragt ob ich “Bekine Revine” (wir hatten eine schlechte Telefonverbindung und er hat undeutlich gesprochen) schon gesehen habe. Spontan antwortete ich wahrheitsgemäß: “Noch nicht” – dass ich keinen Schimmer hatte, wovon er sprach habe ich nicht erwähnt. Ich dachte mir, vielleicht erschließt es sich ja noch im Kontext …
(Wie hätte ich auch – er hatte ihn selbst gerade vorab auf der Berlinale gesehen …)
Eigentlich wollte er aber auf etwas anderes heraus und meinte dann auch gleich “… ob ich mir scho diese ganze ‘Sweeded’ Sachen reingezogen habe?”
O.K. – jetzt musste ich passen. Es hat sich nichts im Kontext erschlossen und ich musste anmerken das ich keine Ahnung hatte worüber er gerade spricht.
Ich wurde aufgeklärt das es nicht “Bekine Revine” heissen sollte sondern “Be Kind Rewind” und dies ein Kinofilm ist:
Jack Black spielt darin einen Mann, dessen Hirn magnetisiert wird, wodurch er unabsichtlich jedes Tape in der alten VHS (!) Videothek seines Freundes (Mos Def) löscht. Ein exsistensbedrohender Schlag für die kleine Videothek. Um die beste Kundin des Ladens (eine ältere Lady mit ersten Demenzanzeichen) trotzdem zufriedenzustellen, drehen die beiden Freunde die in der Videothek verlangten Filme einfach nach …
Ein Plan, der aleine schon für viel Filmspaß bei diesen Schauspielern sorgt.
Aber um den Film alleine geht es ja gar nicht (trotzdem ansehen!). In einer Szene hatten sich einige Jungs aus der Nachbarschaft Ghostbusters in der Videothek ausgeliehen und bemerkten natürlich den “Schwindel”. Doch anstatt zu meckern meinten sie das es eine coole Filmversion sei. Jack Black äußert darauf das sie die Filme etwas “versüßt” (=sweetened) hätten. Sein gegenüber versteht “verschwedet” (=sweeded) Anscheinend gefällt ihm die Idee die Filme nach “schwedischen Vorbild” neu abgedreht zu haben. Anscheinend scheint es hier widersprüchliche Aussagen zu geben. Anscheinend muss ich mir den Film selbst mal schleunigst ansehen. Jedenfalls wurde der Begriff “sweeded” in dem Film geprägt für nachgedrehte Filmvorlagen mit improvisierten Hilfsmitteln.

Und anscheinend gefällt die Idee einer ganz enormen Anzahl von US-Bürgern, die sich nun dran gemacht haben alle möglichen Filmausschnitte, Nachrichten-Videos und Kulturereignisse selbstständig zu “verschweden”.
Eine schnelle Google Suche fördert einiges zu Tage. Oder auch direkt auf der Filmwebsite.
Noch konkreter: Eine Group auf YouTube.
Teilweise kommen dabei auch recht aufwändige Werke heraus:
Also: Unbedingtmal ein paar ansehen.
Bei dem einen oder anderen Video lohnt es sich!
Ich freue mich über besonders schöne Fundstücken in den Kommentaren!
Woher kommst du?

Wir arbeiten gerade an spannenden Online Projekten, bei denen wir auf experimentelle Weise mit dynamischen Daten arbeiten. Beispielsweise möchten wir das aktuelle Wetter (Temperatur, Sonne oder Regen, etc.) am Standort des Nutzers nutzen um Produkte die zur Stimmungslage passen anzubieten.
Grundlage dafür ist zuerst einmal die Notwendigkeit, den Aufenthaltsort des Users ausfindig zu machen. Hierfür gibt es eine tolle API von hostip.info. Über einfache GET Aufrufe lässt sich der Aufenthaltsort des Nutzers bestimmen.
Beispiel: Mein Land und die Stadt erkennen!
Beim Aufruf des Links wird die IP Adresse des Clients ausgelesen und lokalisiert. Mit dem Input kann man nun weiter arbeiten und beispielsweise die Wetterdaten in dieser Stadt abrufen.
Auf diese Weise ist beispielsweise auch diese Website entstanden, die umfangreiche Wetterdaten und News zu der eigenen geografischen Position anzeigt.
Uns interessiert aktuell eher eine kreativere Nutzung der Daten, aber es lassen sich natürlich auch reichliche simple Anwendungsmöglichkeiten finden. Beispielsweise die Vorauswahl der jeweiligen Sprache bei mehrsprachigen Seiten.
Farbenpracht.

Unser Auge unterscheidet über 16,7 Millionen Farben. Genug Auswahl für spanende Designs möchte man meinen – und genau da steht man sich manchmal selbst auf den Füssen.
Pantone hat mit der kostenlosen “MyPantone” Community eine gute Inspirationsquelle. Meine Lieblingsfarben findet man hier.
Ich bin noch am recherchieren, ob Pantone auch eine API anbietet. Irgendwie reizt es mich nämlich massiv diese Farbenpracht kreativ für Obline Projekte zu nutzen.
Wäre doch sehr spannend, das Design nach den aktuell beliebtesten Farbschemas dynamisch anzupassen. Eigentlich müsste soetwas doch relativ simpel über ein Script zu lösen sein, das die im CSS defiierten Farben durch neue Schemas ersetzt. Man müsste natürlich ein paar weitere Parameter hinzufügen, die sicherstellen das die Kontraste für TExt und Hintergrundfarbe, etc. weiterhin gegeben bleiben.
Je länger ich darüber nachdenke, frage ich mich ob es soetwas nicht schon gibt. Über “sachdienliche Hinweise” freue ich mich. Einfach Kommentieren. Ich werde maletwas googeln. Vielleicht hat jemand Lust etwas in der Richtung zu programieren? Ich glaube das wäre ein tolles Wordpress Plugin!
Nachtrag:
Was es natürlich schon einige Zeit gibt ist Kuler (Adobe Labs). Hierzu wird auch eine API angeboten. Ich habe mich mit den Möglichkeiten der API jedoch noch nicht genauer befasst. Scheint auf den ersten Blick leider recht limitiert zu sein. Doch man kan sich zum Beispiel die belibtesten Farbschemas der letzten 30 Tage als Feed auswerfen lassen:
http://kuler.adobe.com/kuler/API/rss/get.cfm?listtype=popular×pan=30
Bisher habe ich jedoch erst 2 Mash-Ups gefunden, die die Kuler API einsetzen. Recht wenig …
Das müsste doch eine wirklich schöne Sache sein, hiermit zu experimentieren. Wir arbeiten gerade an einem Projekt (leider noch “geheim”), für das sich diese API vielleicht schon nutzen lässt. Ahhh… Ja, das könnte spanend sein.
Nachtrag 2:
Die Möglichkeiten mit Kuler von Adobe scheinen doch größer zu sein, als spontan erwartet. Schön ist auch die von Adobe angebotene Umsetzung als Desktop Applikation (umgesetzt mit AIR). Die Features findet man in diesem PDF.
Eine schöne Erweiterung für Mac User hat lithoglyph.com erstellt: Die Mac OS X Farbpalette wird um den zugrif auf Kuler colorschemes erweitert. Ein Download findet sich hier.
Vergänglich: Der wunderschöne DVEIN Trailer für TOCA ME

Den Trailer zur diesjährigen TOCA ME Designkonferenz 2008 hat das junge Team von DVEIN (Spanien) gemacht.
Das Video gibt es als QT Film bei DVEIN direkt oder auch hier zum ansehen.
Wer es auf YouTube findet (Carlos Pardo Ros, Fernando Dominguez or Timoteo Guillem could you upload your trailer to any video platform and share the link to embed? Would be great to show directly!) sagt bescheid!
Motionographer hat auf der TOCA ME mitgeschrieben was die Jungs selbst zu ihrem Trailer sagten:
The TOCA ME crew contacted us to make the opening titles for this year’s event. The theme was “Beyond Surface”, and they wanted to go beyond each of the artists invited to the conference, to know their processes and thoughts. Opening title’s are very type based and we used type to represent each of the artists and go “beyond” them.
Alex Trochut designed a monogram for each of the speakers in the conference and we created a journey going from inside out revealing the monograms as characters of the whole piece.
Besonders schön finde ich: Was nach CG aussieht ist zum großteil konventionelle Bastelarbeit. Seht euch die “Behind-the-scenes”-Bilder an.
Dies hier, dieses und dieses!
Das etwas andere Callgirl
Oder: Wie man aus einem konventionellen TV-Spot etwas Besonderes macht.
Man nehme:
- einen TV-Spot
- eine Microsite
- eine Telefonnummer
Zubereitung:
Zunächst einmal entwickeln wir die Microsite (in diesem Fall für unseren Kunden CASIO). Dort integrieren wir neben vielen anderen Features den TV-Spot, den unsere Partneragentur "Heye," entwickelt und produziert hat. Diesen Spot können sich die Besucher unserer Seite anschauen, herunterladen und, jetzt kommt‘s: als interaktiven Spot anschauen. Dazu muss lediglich vorab eine Handynummer (oder Festnetz) angegeben werden, unter der man gerade erreichbar ist. Und dann geht es auch schon los:
Zu Beginn läuft der interaktive Spot genauso ab, wie der konventionelle. Am Ende jedoch wartet die Hauptakteurin, ein wirklich rassiges und heißes Supergirl, darauf, dass der User an sein Handy geht, das in diesem Moment tatsächlich klingelt!!! Doch damit nicht genug: Greift der User nun zu seinem Mobiltelefon, spricht die brasilianische Schönheit auch noch mit ihm wie in einer Videotelefon-Konferenz.
Damit das Ganze aber nicht nur Spaß macht, sondern auch den Absatz der CASIO wave ceptor Funkuhren aus der Dynamic Collection ankurbelt, hält das Supergirl dem User ganz zum Schluss noch ein Schild vor den Bildschirm, auf dem die Adresse des nächstgelegenen CASIO Händlers geschrieben steht. Natürlich zum Sofort-Ausdrucken und mit persönlichem Lippenstift-Kussmund versehen.
Und wer jetzt Lust auf ein heißes Videotelefonat bekommen hat, schaut sich den Spot durch Klick aufs Bild am Besten mal selbst an:
Hier der englische TV-Spot:
Mobile Social Networks aufgelistet Teil 1
Der (oftmals falsch verstandene) Web 2.0 Hype schwappt seit geraumer Zeit nun auch in den Mobile Bereich hinüber.
Scheinbar ausgefuchste Marketing-Profis haben dann auch sogleich versucht den Begriff Mobile 2.0 für sich zu beanspruchen, was meistens nicht mehr als eine strategische Verpackung mit wenig dahinter erscheint.
Speziell im Bereich der Social Communities tut sich jedoch eine ganze Menge und wir wollen die interessantesten Communities mal lose auflisten. Sozusagen als Sprungbrett für die eigenen Erfahrungen. Daher gibt es unsererseits auch mal keine Wertung.
Zum Überblick also eine kleine (unvollständige) Auflistung der verschiedenen internationalen Angebote im Bereich der mobilen Netzwerke.Teilweise werden auch Telefongesellschaften aufgeführt, die in diesem Bereich Services exklusiv für ihre Kunden anbieten.

JAIKU (Finnland)
http://www.jaiku.com/
LOOPT (US)
http://loopt.com/

BOOST MOBILE (US)
http://www.boostmobile.com
DODGEBALL (US)
http://www.dodgeball.com/
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HELIO (US)
http://www.helio.com
![]()
MIXD (US)http://mixd.yahoo.com/ Die Seite ist seit 25.02.2007 nicht mehr "on-air".
MOBILOCO (D)http://www.mobiloco.de (Seite wieder verfügbar!)
Neue Interaktion für mobile Games: lernen von der Nintendo Konsole Wii
Mobile Gaming auf dem Handy hat sich zu einem ernst zu nehmenden Geschäft für die Spielebranche entwickelt.
Doch wer erfolgreich werden (oder bleiben) möchte, macht sich frühzeitig Gedanken zu neuen Spielkonzepten. Durch vielfältige Schnittstellen (Bluetooth, Infrarot, Wlan, GSM, GPS, Mikrophon, Videokamera, Foto, etc.) bietet das Mobiltelefon heute eigentlich tolle Möglichkeiten diese zu nutzen. Tja – in der Theorie eben. In der Praxis sieht es leider noch ganz anders aus, da die Kosten für solche Ideen oft zu hoch sind und die Kompatibilität zu verschiedenen Handys leider oft noch zu gering.
Spannende Projekte gibt es natürlich, wie die Siemens Entwicklung des ARG Elfmeter-Schiessens oder spannende Augmented Reality Prototypen von Daniel Wagner, Doktorand an der Technischen Universität Graz.
Weitere Anregungen kann man sich durchaus bei der neuen Nintendo Konsole Wii holen. Im Rahmen eines Projektes von trnd.com haben wir schon vor der offiziellen Markteinführung ein Exemplar der Konsole zum Test gestellt bekommen und sind wirklich begeistert! Die Bedienung ist intuitiv und lässt einen immer wieder staunen. Auch darüber, dass man die Gamer überhaupt so lange mit dem Prinzip von Joystick, Mausbediengung oder Gamepad bei der Stange halten konnte. Es war also ein cleverer Schachzug von Nintendo dem Hype um noch bessere Grafik zugunsten cleverer und kreativer Spielkonzepte und einer innovativen Handhabung abzusagen. Gratulation! Über den großen Erfolg beim Abverkauf freue ich mich sogar sehr, denn er weist auch anderen Entwicklern mal wieder den richtigen Weg!
Mal sehen, ob die Konkurrenz es sich erlauben kann, auf diesen Zug NICHT aufzuspringen.
Nintendo nutzt die Innovation übrigens auch, um neue Zielgruppen anzusprechen. Der neue Gamer ist smart und so garnichts vom Klischee des "Nerds", wie uns Nintendo auch in ihren Promotionvideos beweist.
Für die Markteinführung wurde daher auch auf ein dementsprechendes Konzept gesetzt, das nicht neu aber immer noch passend ist: exklusive Wii Cribs, die nur durch Mundpropaganda beworben werden. Diese Cribs finden sich in Hamburg, München und Berlin und bieten jeden Abend die Möglichkeit in einem schicken Ambiente ungezwungen ein wenig auf der Konsole zu "daddeln". Eine echte Alternative zum gelegentlichen Besuch im Fitnessstudio wie wir aus eigener Erfahrung sagen können.
Voraussetzung: Man muss wissen WO sie sich befinden und im Idealfall den Besuch vorher telefonisch ankündigen. Aber dafür gibt es kleine Plastikkarten – die sogenannten Wii ip Cards, die man auch gerne im Freundeskreis weitergeben darf.
Mob 2.0 – ein Interview mit Jaron Lanier
Ich weiß ja nicht, wie es unseren Lesern geht, aber den Gebrauch des Begriffs Web 2.0 empfinden wir schon seit geraumer Zeit etwas anstrengend. Dieses vermeitliche Gütesiegel wird mittlerweile beinahe jedem Konzept, jeder Strategie, jedem Kongress umgehängt. Einfach weil es so einfach ist. Plötzlich ist man wieder hip und – wie es immer so schön heißt: "modern". Allein, es wird zu wenig darüber diskutiert. In Brand's new Toy diskutieren wir ausführlicher die Rolle des Mobiltelefons bei der Erstellung von Consumer Generated Content auf dem Handy. Schnell kann man sein Fotos via Mobile in seinen Flickr Account senden, um diesen der erstaunten Weltöffentlichkeit zu präsentieren. So weit. So gut. Ebenso interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich die Frage wie Brands von diesem Content profitieren können. Erleben wir den Anbruch eines neuen Zeitalters, in dem Marken ihre Gestaltungshoheit an die neue Majestät Konsument abgegeben?
Jaron Lanier, der selbst an einigen der aktuellen Sensatione wie Second Life maßgeblich mitgewirkt hat, äußert sich kritisch über die Euphorie zum Phänomen "Wisdom Of The Crowd" (benannt nach dem gleichnamigen Buch von James Surowiecki). Hier werden die Entscheidungen des Menschen-Schwarms über die des genialen Einzelnen gesetzt. Massen treffen die besseren Entscheidungen als einzelne Fachleute, so die These. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 13. Dezember 2006 bekennt sich der Netz-Pionier zu den positiven Aspekten der Online-Enzyklopädien und Internettagebüchern, bügelt jedoch Hoffnungen auf eine Heilsbotschaft des Web 2.0 gehörig ab: "Es gibt keine Schwarmintelligenz". Im Gründe könne jedermann das Web dazu nutzen, Massen zu verführen und zu manipulieren, so die Jaron Lanier. "Das Internet läuft Gefahr eine Monokultur zu unterstützen". Der Grund dafür liegt nicht darin, dass jemand manipulieren will. Er ist vielmehr in einer sich falsch entwickelnden Technik zu suchen:
"Internet basiert auf einer Technologie. Diese schlägt ein System vor, in welchem Menschen ihre Identitäten verlieren und Teil eines neuen Massenmediums werden sollen. Es wird eine Art Erlösung behauptet, wenn jemand anonyme Artikel für die Online-Enzyklopädie Wikipedia einstellt oder in anderen Datenbanken Photos und Videos teilt. Momentan ist das alles noch harmlos. Aber in 10 oder 20 Jahren, werden wir komplett darin eingetaucht sein. Das Internet wird alles vermitteln. Darin liegt die Gefahr (…) Das einzig Positive am Internet (…) besteht darin, dass es möglichst viele kreative Menschen Individuen schnell und unkompliziert zusammen bringen kann. Aber dann müssen die Leute außerdem noch eine gute Idee haben und anschließend hart arbeiten, um die Idee zu einem marktfähigen Produkt zu machen."
User generated Content hin oder her. Nicht nur Werbekreative werden also auch in 10-20 Jahren noch gebraucht.
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Google verbessert dodgeball.com und die mobile Site
Dodgeball.com ist eine mobile social community von Google. Einigen unserer Leser dürfte der Service bereits bekannt sein, da Google die Firma bereits am 11. Mai 2005 gekauft hat und damit eines der ersten sozialen Netzwerke mit mobiler Komponente aufgebaut hat.
Dodgeball erlaubt es den Usern auf einfache Weise Nachrichten über das Handy untereinander auszutauschen und sogar Bilder und Videos zu versenden.Der Service kann momentan in über 22 Städten der USA genutzt werden und wächst zusehends.
Über die angelegten User-Profile werden auch neue Freunde gefunden. Die Freunde von Freunden können dementsprechend mit eingeladen werden und erweitern so auch den eigenen Freundeskreis.
Ende November diesen Jahres wurde außerdem eine Patentschrift veröffentlicht: "Location-based social software for mobile devices".

Die neue mobile site ist nun unter dodgeball.com/mobile online und vom usabillity Gesichtspunkt aus stark verbessert. Die vorher stark grafiklastige Site wurde nun besser auf Handys angepasst. Für einen Service, den man immerwieder nutzen soll, ist dies eine gute Sache.

