eBay experimentiert mit “Mobile Tagging”
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"Mobile Tagging" – hat sich dieser Begriff eigentlich schon durchgesetzt? Schwer zu sagen. Jedenfalls versteht man darunter das bekleben oder auch bedrucken realer Gegenstände mit speziellen optischen Mustern, die von einem Handy mit geeigneter Software und eingebauter Kamera ausgelesen werden können und den optisch verschlüsselten Inhalt darstellen. Wem diese Formulierung nicht klar genug ist, der findet bei Wikipedia eine gute Einführung in die sogenannten Data Matrix Codes.
Im Normalfall werden in solchen Codes Website-URLs verschlüsselt, die sogleich vom Handy aufgerufen werden.
Wir befassen uns im Buch ausführlich mit dem Thema und sehen hier eine große Zukunft sowohl als Service-Element aber auch als Element von Marketing-Kampagnen und innerhalb größerer Werbekampagnen. Aktuell steht dem Erfolg noch eine zu geringe Verbreitung und Bekanntheit entgegen – das kann sich aber raschändern, denn neue Handys werden teilweise schon mit vorinstallierter Software zum Auslesen der Tags ausgeliefert.
Erste experimentierfreudige Firmen sind nun also dabei solche Matrixcodes (oder auch Tags) einzusetzen. Prominentes Beispiel: ebay!
Die Schweizer Firma connvision AG hat innerhalb des ebay-Entwicklerprogramms eine Schnittstelle zum Aufruf einzelner ebay-Produkte für ihre Tagging-Software Beetagg entwickelt.
Christoph Römer fragt im Handy Weblog nach dem Sinn einer solchen Anwendung. Seine Argumente sind nachvollziehbar: Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit ein bei ebay angebotenes Produkt in der realen Welt zu finden (auf dem dann auch noch ein beetag klebt…)? Und selbst wenn – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Auktion noch läuft und noch innerhalb meines finanziellen Rahmens liegt. Tja – wohl ziemlich unwahrscheinlich.
Trotzdem. Wir freuen uns überjeden Vorstoß in diese Richtung. Außerdem sehen wir anders als connvision CEO Robin Maass eher bei ebay Shops oder findigen neuen Ideen – wie ein real existierendes Minikaufhaus, dass Produkte ohne Verkaufspersonal ausstellt und den Kauf online über das Handy abwickelt.
Mal sehen. Wie sich das ganz entwickelt. Die Software Beetagg lohnt jedenfalls so oder so einen Blick. Wir waren von der Geschwindigkeit und der Erkennungsrate höchst beeindruckt. Besser als die meisten Konkurenzprogramme und vor allem mit einer Echtzeiterkennung inklusive Anzeige im Handy-Display.
Übrigens experimentiert auch unsere Firma spielplatz.cc mit dem Einsatz von Matrix-Codes zu Marketing- und Werbezwecken. Wir werden dieses Thema also nicht aus den augen verlieren…
Uninteressante Zahlen
Ich bin mal wieder auf der Suche nach interessanten Studien rund um das Thema "Mobile Marketing". Was dabei auffällt, sind die immergleichen uninterressanten Daten, die erhoben werden. Es ist schon verwunderlich, dass sich irgendwie nie die Themen, die uns und unsere Kunden interessieren, mit den Themen decken, die in Studien erhoben und abgefragt werden.
O.K. – das liegt einerseits daran, das sich eine Vielzahl der Themen rund um die Verbreitung verschiedener Technologien im Markt beziehungsweise in den Zielgruppen dreht. Nicht gerade das typischste Thema für die einschlägigen Marktforschungsunternehmen.
Trotzdem: Es kann doch nicht wahr sein, dass sich in einem der interessantesten Marktsegmente solche klaffenden Informationslücken auftuen, während wir eine Studie nach der anderen über das Einkaufsverhalten der noch so abwegigsten Sinus-Millieus präsentiert bekommen oder die Auswirkungen von Blackberrys im Business-Alltag.
Also dachten wir uns: Fragen wir doch einmal unsere Leser!
a) Welche Themen schlagen Sie für zukünftige Studien vor, beziehungsweise welche Zahlen möchten Sie erhoben sehen?
b) Welche Studien empfehlen Sie den Lesern dieses Blogs?
Je nach dem wie viel Resonanz wir in den Kommentaren oder per E-Mail erhalten werden wir uns darum kümmern entsprechende Zahlen zu organisieren oder vielleicht sogar an einer neuen Studie arbeiten.
Wir freuen uns auf Kommentare!
Vernetzte Kommunikation auf Flughäfen: Projekt E-Cab
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Europäischen Union arbeiten über 30 Partner aus Industrie und Wissenschaft daran, die mobilen Devices der Fluggäste mit den Rechnern der Fluggesellschaften zu einem digitalen Netz zusammen zu schalten. Insbesondere den Mobiltelefonen und drahtlos kommuniziernden Rechnern der Passagiere kommen dabei eine besondere Rolle zu.
E-Cab steht laut Süddeutscher Zeitung vom 7./8.2006 als Projekttitel offiziell für:
"(…) elektronisch ausgestattete Kabine und zugehörige Logistik für verbesserte Passagierdienste und Effizienz der Betreibsabläufe".
Mit anderen Worten: Mit Hilfe des digitalen Netzes zwischen den Rechnern sollen die Passagiere in Zukunft schneller abgefertigt und Gepächstücke besser verfolgt werden können. Dazu müssen allerdings die Mobiltelefone , PDAs und Notebooks der Reisenden erst mit speziellen Programmen ausgestattet werden, welche eine stabile Verbindung zu den Computern im Check-In-Schalter, zu den Buchungsservern oder den Rechner an Bord des Flugzeugs zulassen. Lange Warteschlangen sollen unter anderem durch den Einsatz von E-Tickets vermieden werden, welche am Schalter auf das mobile Device des Passagiers gesendet werden, um dann später an der Boarding-Schranke aus dem Gerät wieder ausgelesen zu werden. Das Auffinden verlorener Koffer soll zukünftig über RFID-Chips besser koordiniert werden, die beim Einchecken auf das Gepächstück geklebt werden. Außerdem sollen die Reisenden weitere Funktionen nutzen können, wie z.B. Ihre Menü-Wünsche an den Bordrechner des A380 übermitteln. Das alles ist im Gedankenansatz nicht neu, nun werden diese Ideen jedoch erstmals konsequent gemeinsam vernetzt. Die technische Herausforderung liegt laut dem Bremer Informatikprofessor und Projektleiter Jan Peleska darin, alle Geräte miteinander kommunizieren zu lassen.
Wir sehen: Die Idee der Vernetzung der mobilen Devices und digitalen Assistenten mit denen der Unternehmen nimmt bereits deutlich Gestalt an, auch wenn hier zunächst sicherlich nicht an eine kommerzielle, werbliche Verwertung gedacht ist. Wir können aber festhalten, dass sich die Konsumenten über solche ubiquitären Anwendungen, in kürzester Zeit an den Umgang mit diesen Technologien – wie RFID, E-Tickets, das Herunterladen von Zusatzprogrammen für das Handy, die beiläufige Nutzung vieler Dienstleistungen – gewöhnen werden. Das ist gut für uns. Besonders, wenn wir in Zukunft Geschichten auf neue, überraschende Art und Weise erzählen wollen.
Das Einweg-Telefon
Im November 1999 schon reichte Randice-Lisa "Randi" Altschul diverse Patente zu einer, für das Marketing sehr spannenden Erfindung ein: Das Einweg-Telefon. Es ist so groß wie eine Kreditkarte und so dick wie drei aufeinander gelegte Karten. Technisch ist es höchst simpel aufgebaut und basiert vornehmlich aus Papier und aufgedruckten Schaltungen. somit ließe es sich individuell gestalten und günstigst aller Arten von Werbesendungen beilegen. Das Telefon kann mit Guthaben aufgeladen werden, dieses ermöglicht ca. 60 Minuten lange Telefongespräche. Sonst nicht viel mehr – aber das war wohl auch nie vorgesehen.
Aus einem Artikel der New York Times:
Indeed, Ms. Altschul says her phone, which wouldn't require any entangling contracts or billing agreements, would appeal primarily to children, to harried mothers and to travelers who don't want to have to worry about keeping track of yet another expensive electronic device.She estimates that a phone with 60 minutes of air time could be produced for about $14 and would retail for about $20 — perhaps not through normal retail channels, but, rather, as a marketing gimmick. To lure more lunch customers, for example, a restaurant like McDonald's might sell, at cost, a phone imprinted with the golden arches logo.
Warum jedoch wurde diese Erfindung noch nicht in kreative Kampagnen oder Aufsehen erregende Aktionen integriert? Uns würde es nicht überraschen, wenn es doch noch einige Stolpersteine mit den einzelnen Netzbetreibern zu lösen gäbe. Denn auch wenn das Telefon nur ausgehende Textnachrichten und Anrufe unterstützt und somit auch keine eigene Telefonnummer bräuchte, müsste doch zumindest geklärt werden, in welchem Netz das Telefon sich anmeldet und wie eine Gebührenverrechnung funktioniert.
Und wenn es funktioniert?
In welcher Form würde sich das Einweg-Telefon für Kampagnen eignen?

Kleiner ist besser?!
Auch wenn uns die Hardware-Entwicklung von Handys nur am Rand interessiert, ist es interessant den ständigen Wunsch nach immer kleineren Endgeräten zu verfolgen. Moment – hält dieser Wunsch denn wirklich weiterhin an?
Wenn man den Markt beobachtet, merkt man, dass sich die aktuellen Alleskönner eigentlich fast schon in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Der Need nach nutzbaren Tastaturen – bei denen man mit einem Finger nicht gleich drei Tasten auf einmal bedient – größeren Monitoren – auf denen man auch erkennen kann, was da in der Video-MMS steht – Akzeptablen Akku-Zeiten – mit denen man das Telefon nicht nach jedem Gespräch wieder an den Strom hängen muss – scheinen langsam ins Bewusstsein der Designer und auch Konsumenten gedrungen zu sein.
Es wird also in Zukunft wohl nicht mehr nur noch um "Miniaturisierung" gehen, sondern vor allem darum, ein möglichst ergonomisches Design zu finden, das die integrierten Funktionen optimal nutzen lässt. Und mit zunehmender Funktionsvielfalt, werden sich weitere Spezialgeräte entwickeln. Das Problem des "Alleskönners" ist eben auch, das er sich für keine Aufgabe so richtig eignet und außerdem eine Menge Ballast mit sich herumträgt. Diese Entwicklung kann man schon jetzt nachvollziehen: Dedizierte Bussiness-Phones, wie beispielsweise die beliebten BlackBerrys, bieten außer dem Feature Push E-Mail wenige der Funktionen anderer Smartphones. Handy-Kameras oder gar eingebaute Videokameras sucht man hier beispielsweise meist vergeblich. Ähnlich die auf den Markt drängenden Smartphones mit GPS Navigation: Um diese Features nutzbar zu machen, muss vielfach auf anderen Komfort verzichtet werden.
Ist das eine nachteilige Entwicklung? Nein – für die Konsumenten wohl nicht, denn die wenigsten werden alle Features nutzen und die Auswahl an Endgeräten ist groß genug um das Passende zu finden. Problematisch wird es jedoch für die Kommunikation treibenden Marketer. Kaum hat man die Lange Phase der allzu simplen Geräte hinter sich und freut sich endlich innovative Features auf Konsumentenseite bei der Kampagnenplanung zu berücksichtigen, kommt auch schon die nächste Problematik zum tragen: Die Frage lautet nicht mehr ob sich denn dass eine oder andere Feature schon im Markt durchgesetzt hat, sondern ob die eigene Zielgruppe die angebotenen Geräte nutzt.
Bild: Alte – aber immernoch visionäre Idee. Das Handy als Implantat im Zahn. Gefunden im Internet Magazin Wired.
scoopt.com: Hier werde ich Citizen Journalist
In Bryan Singers aktueller Comic Verfilmung "Superman Returns" fordert ein ausgerasteter Herausgeber Perry White seine Reporter auf, ihm endlich mal wieder eine gute Titel-Reportage über den Mann aus Stahl zu bringen. Eine Heldentat – am besten mit aufregenden Fotos garniert. Nun verfolgen Journalisten heutzutage nicht tagelang eine einzige Geschichte (genauso wenig wie sich deutsche Kriminalinspektoren nicht wochenlang nur um einen einzigen Fall kümmern). Metropolis ist groß und man kann seine Augen ja auch nicht überall haben. Dass Perry White trotzdem zu seinem exklusiven Material kommt, verdankt er einem Schüler, der – zur rechten Zeit am rechten Ort – eine Heldentat Supermans mit seiner Handy-Kamera dokumentiert. Das Bild ziert einen Tag später die Titelseite des Daily Planet.
Wie hat der Junge das bloß gemacht? Wir vermuten, er hat sein Bild einfach bei scoopt.com hochgeladen, wo es wenig später ein Redakteur fand, der dem Nachwuchsreporter daraufhin hoffentlich ein ordentliches Honorar überwiesen hat.
Ein ähnliches Angebot macht die Bild-Zeitung ihren Lesern und fordert diese aktiv auf, Paparazzi-Fotos von ihren Helden zu machen. Die Probleme, die sich daraus ergeben, liegen auf der Hand: Noch mehr langweilige Privat-Fotos von ungeschminkten Filmschauspielern und noch mehr genervte Prominente. Als Gegenmaßnahme schlugen Kritiker vor, einfach dem Bild Chef Kai Dieckmann vor der Haustüre aufzulauern und ihn möglichst oft mit der Handy-Kamera abzulichten. Gute Idee!
Web 2.0
Auch wenn wir mit diesem Blog die Aufmerksamkeit auf die mobile Zukunft legen – das Internet bleibt die wichtige Basis jeglicher Interaktivität. Trotzdem lohnt es sich wahrscheinlich die Diskussion um das jetzt schon legendäre Thema "Web 2.0" zu verfolgen. Vielleicht wird der ein- oder andere hier ja noch inspiriert? Jedenfalls bieten fast alle Projekte eine sehr gute Basis für zukünftige mobile Anwendungen und Ideen.
Wir haben dazu gerade entdeckt, das sevenload viele spannende Videos von Präsentationen und Keynotes auf Konferenzen und Kongressen zu dem Thema hostet.Aber Achtung:Manche Videos laufen bis zu einer Stunde – am besten also schonmal einen bequemen Platz vor dem Bildschirm einnehmen oder noch besser auf einen verregneten Tag warten.
Link zu allen Videos des Web 2.0 Konfgresses im Haus von SinnerSchrader.
NIKE iD Times Square Billboard
Um einen Vorgeschmack auf das Buch zu geben, hier mal wieder ein paar Infos zu einer tollen Aktion, die NIKE iD letztes Jahr durchgeführt hat.
Im Jahr 2005 konnten Passanten am Times Square in New York auf dem riesigen »Reuters-Billboard« ihren eigenen NIKE iD Sneaker mit dem Handy personalisieren. Über eine kostenfreie Telefonnummer hat man sich in das System eingewählt und konnte nun mit den Tasten des Mobiltelefons live die Gestaltung des Sneakers variieren. Farbe der Schnürsenkel? Ähh… Grün. Nein – doch lieber Gelb? Kein Problem. Mit jedem Tastendruck änderte sich der riesige Turnschuh auf dem Display bis er ganz dem persönlichen Geschmack entsprach. Die persönlichen Vorlieben für die Farben der Schnürsenkel, des Obermaterials, der Sohle und des NIKE Logos wurden durch die Möglichkeit der Personalisierung mit den eigenen Initialien noch ergänzt. Am Ende prangte der eigens erschaffene Turnschuh in einer wuchtigen Größe von 7 Metern über dem Time Square und jeder konnte ihn sehen. War man mit dem Ergebnis zufrieden, drückte man die #-Taste am Telefon und gab die Bühne für den nächsten Passanten frei, der schon darauf wartete seinen eigenen Sneaker zum Leben zu erwecken. Im Anschluss bekam der Konsument eine SMS Nachricht mit einem persönlichen Zugangscode zum Onlineshop, um sich auch genau seine erstellte Sneaker-Variante ohne Umwege zu erwerben. Als kleine Erinnerung an diesen Tag, gab es noch ein Wallpaper mit der Eigenkreation für das Handy obendrein.
Die Umsetzungsidee stammt erneut von R/GA, die eine ähnliche Aktion vorher auch schon für Yahoo Autos konzipiert haben.
Kurzes Video zur Aktion bei youtube.com.
PaperClick
Im Zuge unserer Recherchen für Brand's New Toy haben wir wieder eine interessante Firma gefunden: PaperClick
PaperClick hat angeblich eine Handy-Software entwickelt, mit der sich alle möglichen Matrix-Codes erfassen und auswerten lassen. Das Grundsystem ist ähnlich wie bei Semacode oder auch den japanischen QR-Codes. Diese Software soll nun jedoch auch konventionelle Barcodes von den Produkten auslesen können.
Auf diese Weise könnten Konsumenten zu jedem käuflich zu erwerbenden Produkt zum Beispiel einen schnellen mobilen Preisvergleich ausführen oder auch zur aktuellen Promoaktion des Herstellers im mobilen Web geleitet werden. Leider wirkt das ganze noch sehr "wackelig" und wir sind dem ganzen etwas skeptisch gegenüber.
Aus unseren Erfahrungen mit Semacodes und Shotcodes, bezweifeln wir die praxistauglichkeit der Erkennung von Barcodes auf dem Handy. Wir denken das es hier eine zu hohe Fehlerquote geben könnte. Auch die Handysoftware an sich scheint noch in einem sehr frühen Stadium zu sein. Bisher ist sie lediglich für ein einziges NOKIA Gerät verfügbar.
Naja – lassen wir uns mal überraschen.
Und bis dahin sollten wir in Europa mit Shotcodes, Semacodes und Co. vorlieb nehmen.
Übrigens: NOKIA hat nun das erste Handy mit vorinstalliertem Semacode Reader vorgestellt!
Wer sich das Konzept von PaperClick ansehen möchte, findet im folgenden einige TV Berichte aus den USA:
ABC-7 Video
NBC-8 Video
Audiobeitrag BizRadio
Google dringt weiter auf den heimischen PC vor
Im Zuge des anhaltenden Trends zum "User-Generated-Content" wird Google aktiv und engagiert sich um die Möglichkeiten auf Anwenderseite weiter zu struckturieren. Heute vermeldete Google in einer Pressemitteilung einen neuen Service namens "Picassa":
Hamburg, 20. Sept. 2005 - Google Inc. veröffentlichte heute die deutsche Version von Picasa, einer kostenlosen Fotomanagement-Software, die das Organisieren, die Bearbeitung und die Veröffentlichung digitaler Bilder vereinfacht.
Die von Google veröffentlichte Software kann kostenlos unter http://picasa.google.de heruntergeladen werden und bietet Anfängern ebenso wie erfahrenen Fotografen einfach anzuwendende Tools, die selbst die größten Fotosammlungen auf einem Computer automatisch organisieren und durchschnittliche Schnappschüsse in großartige Bilder verwandeln.
Picasa bietet insbesondere die folgenden Funktionen:
- Hochentwickelte Bearbeitungs-Tools – Optimieren Sie Ihre Bilder mit leistungsfähigen Tools, 12 fotografischen Filtereffekten sowie Farb- und Beleuchtungseinstellungen, Rotaugen-Entfernung, Fotozuschnitt und -entzerrung.
- Verbesserte Organisation – Die Software findet vergessene Bilder automatisch durch Scannen der Bilder auf einem Computer und deren Sortierung nach Datum. Fügen Sie Aufkleber, Bezeichnungen und Sterne hinzu, um die Organisation der Bilder zu verbessern, sortieren Sie die Bilder neu und räumen Sie Ihre Fotoordner auf.
- Backup-Funktionen – Kopieren Sie Bilder von einem Computer auf eine CD oder DVD, speichern Sie Fotos auf einer externen Festplatte. Erstellen Sie Geschenk-CDs mit personalisierten Slideshows und drucken Sie ganz einfach CD-Cover aus.
- Individueller Ausdruck – Drucken Sie Bilder zu Hause in benutzerdefinierten oder Standardgrößen oder bestellen Sie Ausdrucke durch Übertragung der Bilder an lokale Druckanbieter.
- Verbesserte Übertragungsmöglichkeiten – Versenden Sie Fotos mit Gmail (und anderen E-Mail-Clients) und laden Sie Fotos mit einem Mausklick in einen Blogger-Blog.
Mit Picasa helfen wir den Benutzern, ihre Fotos zu finden, zu verwalten, zu verbessern und zu optimieren, sowie Foto-CDs, personalisierte Slideshows, Desktop-Collagen und vieles mehr zu erstellen.
erklärt Lars Perkins, Leiter der Produktmanagement-Abteilung von Google Inc.
Digitale Fotos sind eine wichtige und wachsende Form des Austauschs persönlicher Informationen. Picasa entspricht dem Bestreben von Google, moderne Technologien zu entwickeln, die es den Benutzern ermöglichen, für sie wichtige Informationen zu finden, zu organisieren und mit anderen zu teilen.
Weitere Informationen zu Picasa finden Sie unter http://picasa.google.de

