Die Online Welt in Zahlen

Universal McCann hat eine Studie in Auftrag gegeben und diese nun veröffentlicht.

Credo: Man nimmt Social Media nun wirklich ernst, denn Nutzungshäufigkeit und Reichweite haben weltweit massiv zugenommen.

Beispiel: Weltweit sehen sich 82% der User Videoclips online an – 73 Prozent der Internet-Nutzer lesen Blogs! Und immerhin mehr als die hälfte aller Nutzer (57,3 %) besitzen und pflegen ein Profil bei einem der Social Network Sites. Beachtlich

Deutsche Nutzer tuen sich mit dem Medium Blogs weiterhin etwas schwerer: Im heimischen Markt haben erst 55,4 Prozent aller Befragten schon Blogs gelesen. Diese jedoch nutzen Blogs dann auch recht häufig – immerhin 41 Prozent der deutschen Internetnutzer lesen Blogs wöchentlich, 17 Prozent gar täglich. Das sind doch sehr erfreuliche Zahlen

Also es lohnt ein Blick um die “gefühlte” Situation durch Zahlen bestätigen zu lassen. Die komplette Studie gibt es hier als 80seitiges PDF.

Übrigens: Universal McCann hält noch einige weitere Studien und intere “Reports” zum kostenlosen Download bereit. Einige gut und optisch sehr ansprechend aufbereitete Dokumente, die durchaus des Lesens wert sind. Ein besonders gutes Beispiel ist der Report zum Thema “Widgets

Bildmaterial: Universal McCann
Gefunden bei: off the record und JvM.

Mobile Social Networks aufgelistet Teil 1

Der (oftmals falsch verstandene) Web 2.0 Hype schwappt seit geraumer Zeit nun auch in den Mobile Bereich hinüber.
Scheinbar ausgefuchste Marketing-Profis haben dann auch sogleich versucht den Begriff Mobile 2.0 für sich zu beanspruchen, was meistens nicht mehr als eine strategische Verpackung mit wenig dahinter erscheint.

Speziell im Bereich der Social Communities tut sich jedoch eine ganze Menge und wir wollen die interessantesten Communities mal lose auflisten. Sozusagen als Sprungbrett für die eigenen Erfahrungen. Daher gibt es unsererseits auch mal keine Wertung.

Zum Überblick also eine kleine (unvollständige) Auflistung der verschiedenen internationalen Angebote im Bereich der mobilen Netzwerke.Teilweise werden auch Telefongesellschaften aufgeführt, die in diesem Bereich Services exklusiv für ihre Kunden anbieten.

 

Jaiku

 

JAIKU (Finnland)
http://www.jaiku.com/

 

 

looptLOOPT (US)
http://loopt.com/

 
boost mobile
BOOST MOBILE (US)
http://www.boostmobile.com

 

dodgeball DODGEBALL (US)
http://www.dodgeball.com/

Helio
HELIO (US)
http://www.helio.com

 mixd

MIXD (US)
http://mixd.yahoo.com/ Die Seite ist seit 25.02.2007 nicht mehr "on-air".

Mobiloco
MOBILOCO (D)
http://www.mobiloco.de (Seite wieder verfügbar!)

 

 

Neue Interaktion für mobile Games: lernen von der Nintendo Konsole Wii

Mobile Gaming auf dem Handy hat sich zu einem ernst zu nehmenden Geschäft für die Spielebranche entwickelt.
Doch wer erfolgreich werden (oder bleiben) möchte, macht sich frühzeitig Gedanken zu neuen Spielkonzepten. Durch vielfältige Schnittstellen (Bluetooth, Infrarot, Wlan, GSM, GPS, Mikrophon, Videokamera, Foto, etc.) bietet das Mobiltelefon heute eigentlich tolle Möglichkeiten diese zu nutzen. Tja – in der Theorie eben. In der Praxis sieht es leider noch ganz anders aus, da die Kosten für solche Ideen oft zu hoch sind und die Kompatibilität zu verschiedenen Handys leider oft noch zu gering.

Spannende Projekte gibt es natürlich, wie die Siemens Entwicklung des ARG Elfmeter-Schiessens oder spannende Augmented Reality Prototypen von Daniel Wagner, Doktorand an der Technischen Universität Graz.

Augmented Reality Prototyp

Weitere Anregungen kann man sich durchaus bei der neuen Nintendo Konsole Wii holen. Im Rahmen eines Projektes von trnd.com haben wir schon vor der offiziellen Markteinführung ein Exemplar der Konsole zum Test gestellt bekommen und sind wirklich begeistert! Die Bedienung ist intuitiv und lässt einen immer wieder staunen. Auch darüber, dass man die Gamer überhaupt so lange mit dem Prinzip von Joystick, Mausbediengung oder Gamepad bei der Stange halten konnte. Es war also ein cleverer Schachzug von Nintendo dem Hype um noch bessere Grafik zugunsten cleverer und kreativer Spielkonzepte und einer innovativen Handhabung abzusagen. Gratulation! Über den großen Erfolg beim Abverkauf freue ich mich sogar sehr, denn er weist auch anderen Entwicklern mal wieder den richtigen Weg!
Mal sehen, ob die Konkurrenz es sich erlauben kann, auf diesen Zug NICHT aufzuspringen.

Nintendo nutzt die Innovation übrigens auch, um neue Zielgruppen anzusprechen. Der neue Gamer ist smart und so garnichts vom Klischee des "Nerds", wie uns Nintendo auch in ihren Promotionvideos beweist.

Für die Markteinführung wurde daher auch auf ein dementsprechendes Konzept gesetzt, das nicht neu aber immer noch passend ist: exklusive Wii Cribs, die nur durch Mundpropaganda beworben werden. Diese Cribs finden sich in Hamburg, München und Berlin und bieten jeden Abend die Möglichkeit in einem schicken Ambiente ungezwungen ein wenig auf der Konsole zu "daddeln". Eine echte Alternative zum gelegentlichen Besuch im Fitnessstudio wie wir aus eigener Erfahrung sagen können.

Wii Crib Hamburg – The Art Of Gaming

Voraussetzung: Man muss wissen WO sie sich befinden und im Idealfall den Besuch vorher telefonisch ankündigen. Aber dafür gibt es kleine Plastikkarten – die sogenannten Wii ip Cards, die man auch gerne im Freundeskreis weitergeben darf.

wii ip card

 

Talkonaut bietet VOIP Telefonie und Instant Messaging auf dem Handy an

Talkonaut ist eine kostenlose Java-Applikation für Handys, die den Zugang zu verschiedenen Instant Messaging Diensten (IM) wie Google Talk für das Handy anbietet. Unter den Nutzern ist sogar Datenbasierte Telefonie über das gtalk2voip Gateway möglich. Hierfür fallen jedoch geringe Gebühren (Prepaid) an. Die Software ist für sehr viele Geräte verfügbar, macht aber natürlich erst dann richtig Sinn, wenn der User über eine Datenflatrate auf dem Handy verfügt, da die Kosten sonst schnell explodieren können. Dann jedoch ist dies eine denkbar attraktive Lösung um im bekannten Stile von Google Talk, AIM oder Yahoo! Messenger mit den Freunden in Kontakt zu bleiben.

TalkonautTalkonaut

TalkonautTalkonaut

via The Red Ferret.

Mob 2.0 – ein Interview mit Jaron Lanier

Ich weiß ja nicht, wie es unseren Lesern geht, aber den Gebrauch des Begriffs Web 2.0 empfinden wir schon seit geraumer Zeit etwas anstrengend. Dieses vermeitliche Gütesiegel wird mittlerweile beinahe jedem Konzept, jeder Strategie, jedem Kongress umgehängt. Einfach weil es so einfach ist. Plötzlich ist man wieder hip und – wie es immer so schön heißt: "modern". Allein, es wird zu wenig darüber diskutiert. In Brand's new Toy diskutieren wir ausführlicher die Rolle des Mobiltelefons bei der Erstellung von Consumer Generated Content auf dem Handy. Schnell kann man sein Fotos via Mobile in seinen Flickr Account senden, um diesen der erstaunten Weltöffentlichkeit zu präsentieren. So weit. So gut. Ebenso interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich die Frage wie Brands von diesem Content profitieren können. Erleben wir den Anbruch eines neuen Zeitalters, in dem Marken ihre Gestaltungshoheit an die neue Majestät Konsument abgegeben?

 Jaron Lanier, der selbst an einigen der aktuellen Sensatione wie Second Life maßgeblich mitgewirkt hat, äußert sich kritisch über die Euphorie zum Phänomen "Wisdom Of The Crowd" (benannt nach dem gleichnamigen Buch von James Surowiecki). Hier werden die Entscheidungen des Menschen-Schwarms über die des genialen Einzelnen gesetzt. Massen treffen die besseren Entscheidungen als einzelne Fachleute, so die These. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 13. Dezember 2006 bekennt sich der Netz-Pionier zu den positiven Aspekten der Online-Enzyklopädien und Internettagebüchern, bügelt jedoch Hoffnungen auf eine Heilsbotschaft des Web 2.0 gehörig ab: "Es gibt keine Schwarmintelligenz". Im Gründe könne jedermann das Web dazu nutzen, Massen zu verführen und zu manipulieren, so die Jaron Lanier. "Das Internet läuft Gefahr eine Monokultur zu unterstützen". Der Grund dafür liegt nicht darin, dass jemand manipulieren will. Er ist vielmehr in einer sich falsch entwickelnden Technik zu suchen:

"Internet basiert auf einer Technologie. Diese schlägt ein System vor, in welchem Menschen ihre Identitäten verlieren und Teil eines neuen Massenmediums werden sollen. Es wird eine Art Erlösung behauptet, wenn jemand anonyme Artikel für die Online-Enzyklopädie Wikipedia einstellt oder in anderen Datenbanken Photos und Videos teilt. Momentan ist das alles noch harmlos. Aber in 10 oder 20 Jahren, werden wir komplett darin eingetaucht sein. Das Internet wird alles vermitteln. Darin liegt die Gefahr (…) Das einzig Positive am Internet (…) besteht darin, dass es möglichst viele kreative Menschen Individuen schnell und unkompliziert zusammen bringen kann. Aber dann müssen die Leute außerdem noch eine gute Idee haben und anschließend hart arbeiten, um die Idee zu einem marktfähigen Produkt zu machen."

User generated Content hin oder her. Nicht nur Werbekreative werden also auch in 10-20 Jahren noch gebraucht. 

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Google verbessert dodgeball.com und die mobile Site

Dodgeball.com ist eine mobile social community von Google. Einigen unserer Leser dürfte der Service bereits bekannt sein, da Google die Firma bereits am 11. Mai 2005 gekauft hat und damit eines der ersten sozialen Netzwerke mit mobiler Komponente aufgebaut hat.

Dodgeball erlaubt es den Usern auf einfache Weise Nachrichten über das Handy untereinander auszutauschen und sogar Bilder und Videos zu versenden.Der Service kann momentan in über 22 Städten der USA genutzt werden und wächst zusehends.

dodgeball

Über die angelegten User-Profile werden auch neue Freunde gefunden. Die Freunde von Freunden können dementsprechend mit eingeladen werden und erweitern so auch den eigenen Freundeskreis. 

dodgeball

Ende November diesen Jahres wurde außerdem eine Patentschrift veröffentlicht: "Location-based social software for mobile devices". 

dodgeball.com/mobile

Die neue mobile site ist nun unter dodgeball.com/mobile online und vom usabillity Gesichtspunkt aus stark verbessert. Die vorher stark grafiklastige Site wurde nun besser auf Handys angepasst. Für einen Service, den man immerwieder nutzen soll, ist dies eine gute Sache.

 

 

 

Yahoo! will die Generation-Y mit mixd.com über das Handy organisieren

Yahoo! hat uns Anfang Dezember ganz still und heimlich nochmals mit einem neuen Social Networking Angebot überrascht. Überrascht deshalb, da sich das Ganze diesmal um das Mobiltelefon dreht. Per SMS (oder "txt-messaging") lassen sich spontan Gruppen mit anderen mir bekannten Freunden bilden. Zum Beispiel um sich gemeinsam zum Ausgehen für die nächsten Tage zu verabreden. Nun kann jedes Mitglied der Gruppe mit nur einer SMS an alle Anderen eine Antwort oder Infos senden. Im Hintegrund legt mixd für jede Gruppe eine Website an und sammelt dort auch alle Bilder und Videos, die die Gruppenmitglieder einsenden. So lässt sich das gemeinsame Erlebniss auch Tage später nochmals in Bild und Ton auskosten.

mixd

Einen Plan zur Refinanzierung des Angebots hat Yahoo! noch nicht. Der Dienst wird daher bisher leider auch nur in den USA angeboten. Mit einer europäischen Handynummer kommt man nicht einmal durch den Registrierungsprozess

Yahoo! hat jedenfalls für sich erkannt, das gemeinsame Erlebnisse überwiegend wohl nicht im Web stattfinden und sich Medien wie das Mobiltelefon deuttlich besser zur spontanen Nutzung eigenen. Trotzdem wird das Internet natürlich in keinster Weise überflüssig und die Integration einer eigenen und automatisch für die Gruppe generierten Seiten mit allen Bildern und Videos scheint konzeptionell gut gelungen.

Das Konzept zur Integration von Mobiltelefonen wird so langsam von der Gemeinde der Web 2.0 Aktivisten erkannt. Dementsprechend ist auch der Hype und das Medieninteresse, der sich diesbezüglich momentan ausbreitet. Eigentlich ein wenig überraschend, da es Dienste wie dodgeball.com in den USA schon etwas länger gibt.

hat in seinem Blog eine Aussage seitens Yahoo! veröffentlicht.

Yahoo spricht von einem Experiment, das an ausgewählten US-Universitäten angeboten werden soll. "Wir bieten es den Usern zunächst an, um zu sehen, wie sie das Produkt benutzen", erklärt Scott Gatz, Leiter von Yahoos Advanced Products Group. Mit dem Angebot Mixd mixd.yahoo.com soll die so genannte Generation Yers beziehungsweise Y, der Nachfolge-Generation der Generation X, angesprochen werden. Die 18- bis 26-jährigen gehören zu den intensivsten Nutzern der Datei-Funktionen ihres Mobiltelefons, wie eine Forrester-Studie ergab.

Best Practise für mobile Websites

.mobi LogoUi – was für ein Hype, der da um die, seit nicht allzu langem erhältlichen, .mobi Domains gemacht wird. Allein in den vergangenen knapp zwei Monaten wurden mehr als 218.000 .mobi-Domains in über 100 Ländern der Welt registriert. Für einzelne Domains wurden dabei bis zu $ 200.000,– gezahlt.
Eigentlich sollte es langsam Usus sein, eine mobile Website unter der gleichen Domain mit anzubieten. Meinetwegen unter der gelernten Subdomain wap.xyz.de – jetzt sollen die User also unter der xyz.mobi Domain nachsehen. Mal sehen ob der Konsument dies länderübergreifend annimmt… 

Sehr schön sind die hilfreichen Dokumente für Anbieter mobiler Websites jedoch gelungen. Wer also mit dem Gedanken spielt eine mobile Version des Unternehmensauftritts umzusetzen, der kann sich hier grundsätzliches Wissen im Konzentrat abholen. Egal ob die Seite danach unter einer .mobi Domain verfügbar gemacht wird oder nicht. Richtig professionell wird der Auftritt dann durch den Auftritt spezieller Systeme, die jedes Handy-Modell erkennen und den Auftritt ganz individuell für das Gerät aufbereiten um ein maximum an Kompatibilität und Gestaltungsfreiheit miteinander zu kombinieren. Wir nutzen solche Systeme schon länger für unsere Kunden und arbeiten aktiv an ständigen Verbesserungen. Dies wird von den zur Verfügung gestellten Dokumenten der .mobi Initiatoren natürlich nicht mit abgedeckt.

Hier also der versprochene Link zu den .mobi Guides.
Besonders empfehlenswert ist der Switch On! Web Developer Guide.

Opel goes Mobile: Sitzt Deine Frisur?

Endlich mal wieder eine lustige Mobile Marketing Aktion mit einer genialen Mechanik! Ein indischer Mad Scientist fordert mich in einem Video dazu auf, an einem Windkanal-Test für den Opel Tigra TwinTop teilzunehmen und ruft mich aus dem Video heraus auf meinem Handy an. Wie wird das erzählt? 

Über E-mail werde ich darüber informiert, dass ein Freund etwas "ganze besonderes" für mich arrangiert hat. Mit der Aussicht auf einen attraktiven Gewinn, besuche ich den dazugehörigen Link: www.total-verfoehnt.de. Hier gebe ich meinen Vornamen, Nachnamen un meine Handy-Nummer ein und lese die Information, dass die Telefonnummer nur für diese eine Aktion genutzt und die Teilnahme zudem völlig kostenlos ist. Nun soll ich meine Haare festhalten! Ok. mache ich.

Auf der Seite startet das Video. Ein Model macht den Windkanal-Test und wird durch den Windstoß gegen eine Wand geschleudert.

Um mich zum Test einzuladen, wählt der Wissenschaftler meine Handynummer. Überraschenderweise klingelt mein Telefon plötzlich. Ich hebe ab – und der verrückte Professor spricht zu mir: Er bietet mir an, eine 14tägige Probefahrt im Cabrio zu gewinnen. Sozusagen, um meine Frisur zu testen. Sehr amüsant – und ein wirklich verblüffender Effekt. Insgesamt wirkt die Geschichte gerade am Anfang etwas verworren, da mich der Spot ein wenig auf die falsche Fährte führt. Durch den Auftitt des Models wird mir suggeriert, dass es sich möglicherweise um eine Kampagne für ein Haarpflege-Mittel geht. Das könnte etwas mehr auf den Punkt kommen. Auch der Gewinn der Probefahrt müsste nicht unbedingt sein. Schließlich macht die Idee an sich schon sehr viel Spaß. Andererseits gehörte es sicherlich zur Aufgabe, dass über diese Aktion Leads generiert werden sollen. Was sicherlich hervorragend funktionieren wird!

 

eBay experimentiert mit “Mobile Tagging”

MatrixcodeSemacodeShotcodeBeetagg"Mobile Tagging" – hat sich dieser Begriff eigentlich schon durchgesetzt? Schwer zu sagen. Jedenfalls versteht man darunter das bekleben oder auch bedrucken realer Gegenstände mit speziellen optischen Mustern, die von einem Handy mit geeigneter Software und eingebauter Kamera ausgelesen werden können und den optisch verschlüsselten Inhalt darstellen. Wem diese Formulierung nicht klar genug ist, der findet bei Wikipedia eine gute Einführung in die sogenannten Data Matrix Codes.
Im Normalfall werden in solchen Codes Website-URLs verschlüsselt, die sogleich vom Handy aufgerufen werden.

Wir befassen uns im Buch ausführlich mit dem Thema und sehen hier eine große Zukunft sowohl als Service-Element aber auch als Element von Marketing-Kampagnen und innerhalb größerer Werbekampagnen. Aktuell steht dem Erfolg noch eine zu geringe Verbreitung und Bekanntheit entgegen – das kann sich aber raschändern, denn neue Handys werden teilweise schon mit vorinstallierter Software zum Auslesen der Tags ausgeliefert.

beetag für ebayErste experimentierfreudige Firmen sind nun also dabei solche Matrixcodes (oder auch Tags) einzusetzen. Prominentes Beispiel: ebay!
Die Schweizer Firma connvision AG hat innerhalb des ebay-Entwicklerprogramms eine Schnittstelle zum Aufruf einzelner ebay-Produkte für ihre Tagging-Software Beetagg entwickelt.

Christoph Römer fragt im Handy Weblog nach dem Sinn einer solchen Anwendung. Seine Argumente sind nachvollziehbar: Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit ein bei ebay angebotenes Produkt in der realen Welt zu finden (auf dem dann auch noch ein beetag klebt…)? Und selbst wenn – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Auktion noch läuft und noch innerhalb meines finanziellen Rahmens liegt. Tja – wohl ziemlich unwahrscheinlich.

Trotzdem. Wir freuen uns überjeden Vorstoß in diese Richtung. Außerdem sehen wir anders als connvision CEO Robin Maass eher bei ebay Shops oder findigen neuen Ideen – wie ein real existierendes Minikaufhaus, dass Produkte ohne Verkaufspersonal ausstellt und den Kauf online über das Handy abwickelt. 

beetagg für ebayMal sehen. Wie sich das ganz entwickelt. Die Software Beetagg lohnt jedenfalls so oder so einen Blick. Wir waren von der Geschwindigkeit und der Erkennungsrate höchst beeindruckt. Besser als die meisten Konkurenzprogramme und vor allem mit einer Echtzeiterkennung inklusive Anzeige im Handy-Display.

Übrigens experimentiert auch unsere Firma spielplatz.cc mit dem Einsatz von Matrix-Codes zu Marketing- und Werbezwecken. Wir werden dieses Thema also nicht aus den augen verlieren…

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