Google verbessert dodgeball.com und die mobile Site

Dodgeball.com ist eine mobile social community von Google. Einigen unserer Leser dürfte der Service bereits bekannt sein, da Google die Firma bereits am 11. Mai 2005 gekauft hat und damit eines der ersten sozialen Netzwerke mit mobiler Komponente aufgebaut hat.

Dodgeball erlaubt es den Usern auf einfache Weise Nachrichten über das Handy untereinander auszutauschen und sogar Bilder und Videos zu versenden.Der Service kann momentan in über 22 Städten der USA genutzt werden und wächst zusehends.

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Über die angelegten User-Profile werden auch neue Freunde gefunden. Die Freunde von Freunden können dementsprechend mit eingeladen werden und erweitern so auch den eigenen Freundeskreis. 

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Ende November diesen Jahres wurde außerdem eine Patentschrift veröffentlicht: "Location-based social software for mobile devices". 

dodgeball.com/mobile

Die neue mobile site ist nun unter dodgeball.com/mobile online und vom usabillity Gesichtspunkt aus stark verbessert. Die vorher stark grafiklastige Site wurde nun besser auf Handys angepasst. Für einen Service, den man immerwieder nutzen soll, ist dies eine gute Sache.

 

 

 

Best Practise für mobile Websites

.mobi LogoUi – was für ein Hype, der da um die, seit nicht allzu langem erhältlichen, .mobi Domains gemacht wird. Allein in den vergangenen knapp zwei Monaten wurden mehr als 218.000 .mobi-Domains in über 100 Ländern der Welt registriert. Für einzelne Domains wurden dabei bis zu $ 200.000,– gezahlt.
Eigentlich sollte es langsam Usus sein, eine mobile Website unter der gleichen Domain mit anzubieten. Meinetwegen unter der gelernten Subdomain wap.xyz.de – jetzt sollen die User also unter der xyz.mobi Domain nachsehen. Mal sehen ob der Konsument dies länderübergreifend annimmt… 

Sehr schön sind die hilfreichen Dokumente für Anbieter mobiler Websites jedoch gelungen. Wer also mit dem Gedanken spielt eine mobile Version des Unternehmensauftritts umzusetzen, der kann sich hier grundsätzliches Wissen im Konzentrat abholen. Egal ob die Seite danach unter einer .mobi Domain verfügbar gemacht wird oder nicht. Richtig professionell wird der Auftritt dann durch den Auftritt spezieller Systeme, die jedes Handy-Modell erkennen und den Auftritt ganz individuell für das Gerät aufbereiten um ein maximum an Kompatibilität und Gestaltungsfreiheit miteinander zu kombinieren. Wir nutzen solche Systeme schon länger für unsere Kunden und arbeiten aktiv an ständigen Verbesserungen. Dies wird von den zur Verfügung gestellten Dokumenten der .mobi Initiatoren natürlich nicht mit abgedeckt.

Hier also der versprochene Link zu den .mobi Guides.
Besonders empfehlenswert ist der Switch On! Web Developer Guide.

Google bietet AdWords auf Handys an

Google hat das AdWords Programm nun auf die mobile Version der Google Website für Handys und PDA's ausgedehnt. Die Anzeigen werden oberhalb und unterhalb der Suchergebnisse angezeigt und verlinken direkt auf die mobile Website des Werbepartners. Und sogar ein direkter Anruf bei dem Werbepartner ist, via Click-To-Call möglich. Damit können Unternehmen Werbung schalten, die mobile Nutzer direkt per Klick an eine Telefonnummer oder eine Handy kompatible Website weiterleitet. 

Was ist eine Handy kompatible Website?
Darunter versteht man Websites die zumindest für eines der aufgeführten Protokolle optimiert wurden:

Wie werden mobile Ad's bei Google geschaltet?
Das schalten der Textwerbung ist genauso einfach wie das Schalten der AdWords, es funktioniert über die gleichen Masken im AdWords Programm. Für diese Werbeform sind Bilder erneut ausgeschlossen und es gelten AdWords typisch folgende Zeichenbegrenzungen.

Aufgrund der noch geringen Anzahl an Werbetreibenden sind die Kosten momentan noch sehr gering. Die meisten Begriffe lassen sich schon für ca. 10 Cent pro Klick oder Anruf buchen.

Für welche Firmen ist das Angebot interessant?
Google selbst gibt das Versandhaus Otto als einen der ersten großen Kunden für die mobile Text-Werbeform an. In erster Linie scheint das Angebot aber für Companies mit gut ausgebauten mobilen Webportalen, wie zum Beispiel die Portale der TelCos, interessant zu sein. Auf diesem Weg werden User die mit ihrem Handy im Netz unterwegs sind und beispielsweise nach mobilen Video-Streams suchen direkt zum Ziel geführt.
Aber auch für Promotion-Aktionen scheint sich die Werbeform aufgrund der momentan noch günstigen Konditionen zu eignen.
Und auch sehr viel kleinere Firmen können großen Nutzen aus der Werbeform ziehen. Firmen die oft noch nicht einmal eine Website haben und auch keine benötigen. Man muß sich dabei die Situation des Nutzers vor Augen führen. Die einen nutzen ihr Mobiltelefon um das Web zu durchsurfen, um ganz spezifisch Inhalte für das Gerät zu finden. Andere sind unterwegs und haben momentan keinen Internetzugriff über einen Computer. Wenn man sich diese Situation vor augen führt, wird schnell klar, dass auch Angebote wie Schlüsseldienste, Nachtclubs, Bars oder Taxi-Zentralen von dieser Situation profitieren können.

Auch wenn wir momentan noch niemanden raten würden, allzuviel Hoffnung auf neue Kunden in die mobilen AdWords von Google zu legen, sind die Einstiegsbarrieren so niedrig, das wir mit gutem Gewissen raten es einfach auszuprobieren. Es spricht nichts dagegen, solange man ein relevantes Angebot für die mobilen Bedürfnisse hat.

Für Google scheint sich das Geschäft jedenfalls jetzt schon zu rentieren. Nach Angaben von Google-Vorstandschef Eric Schmidt verdient Google in Japan, wo der Test schon seit April läuft, mit den sogenannten Mobile Ads bereits mehr Geld mit Mobilfunkwerbung als mit Anzeigen im Internet.Jetzt will Google will das Engegement auf mobilen Geräten natürlich weiter ausbauen. "The mobile advertising market should be, eventually, more successful than the fixed market," erläutert Schmidt. "A year from now, hopefully, we will have integrated offerings that target the person and the phone."