PCIe Lanes & Bandbreite erklärt bei brands-new-toy.com

PCIe Lanes & Bandbreite erklärt bei brands-new-toy.com

Du willst mehr FPS, kürzere Ladezeiten und stabile Frametimes? Dann lohnt es sich, über PCIe Lanes und Bandbreite zu sprechen. Aufmerksamkeit: Genau hier versteckt sich oft die Performance, die man in Benchmarks vermisst. Interesse: PCIe Lanes und Bandbreite bestimmen, wie schnell Daten zwischen CPU, GPU, NVMe-SSDs und Add-on-Karten fließen. Das ist kein trockener Theoriekram, sondern der Stoff, aus dem flüssige Raytracing-Szenen, schnelles Asset-Streaming und butterweiches VR entstehen. Wunsch: Stell dir vor, dein System streamt gigantische Texturen direkt von der SSD in den VRAM, während du gleichzeitig aufnimmst – ohne Ruckler. Handlung: In diesem Gastbeitrag zeigt dir brands-new-toy Schritt für Schritt, wie wir Lanes priorisieren, Slots belegen und Plattformen auswählen, damit aus Bandbreite echte Gaming-Performance wird.

Und keine Sorge: Wir bleiben praxisnah. Wo es Sinn ergibt, wirst du konkrete Empfehlungen bekommen – von PCIe 4.0 vs. 5.0 bis zu „Welcher Slot für die Capture-Card?“. Schnapp dir etwas Zeit; am Ende kennst du nicht nur die Theorie hinter PCIe Lanes und Bandbreite, sondern weißt auch, wie du das Maximum aus deinem Gaming-Rig holst.

Wenn du dich über den Überblick hinaus noch tiefer in Themen wie PCIe Lanes und Bandbreite, Speicher-Standards, Latenzen oder die optimale Slot-Belegung einlesen möchtest, findest du im Bereich Plattform & Speicher eine stetig wachsende Sammlung an Leitfäden und Praxisartikeln. Dort bündeln wir Grundlagenwissen und fortgeschrittene Tipps, zeigen typische Stolperfallen und erklären, wie sich Bandbreite in der Realität auf FPS, Ladezeiten und Frametime-Stabilität auswirkt – verständlich, aktuell und direkt umsetzbar für dein System.

Gerade bei der Wahl des Mainboards entscheidet der Chipsatz über verfügbare Lanes, M.2-Slots und die Bandbreite des Chipsatz-Links – essenziell für PCIe Lanes und Bandbreite in deinem Build. Unser ausführlicher Mainboard Chipsätze Vergleich macht die Unterschiede zwischen Intel- und AMD-Plattformen greifbar, zeigt, welche Slot-Kombinationen Lanes teilen und was das für GPU, NVMe-SSDs und Capture-Cards bedeutet. So triffst du eine fundierte Entscheidung, die heute passt und morgen noch Luft nach oben lässt.

Ein weiterer Hebel, der oft unterschätzt wird: die korrekte Firmware- und BIOS-Konfiguration. Resizable BAR/Smart Access Memory, PCIe-Link-Geschwindigkeit, Above 4G Decoding, CSM/UEFI und ASPM – all das beeinflusst, wie zuverlässig PCIe Lanes und Bandbreite abgerufen werden. In unseren praxisnahen BIOS Einstellungen für Gaming führen wir dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Optionen, erläutern die Auswirkungen auf Performance und Stabilität und helfen dir, Fallstricke zu vermeiden, bevor sie dein System ausbremsen.

PCIe Lanes und Bandbreite erklärt: Warum sie bei brands-new-toy die FPS und Ladezeiten bestimmen

PCIe (Peripheral Component Interconnect Express) ist das Hochgeschwindigkeitsnetz in deinem PC. Eine „Lane“ entspricht einer zweispurigen Datenstraße – eine Richtung hin, eine zurück. Je mehr Lanes ein Gerät besitzt (x1, x4, x8, x16), desto breiter ist die Straße. Dazu kommt die Generation: PCIe 3.0, 4.0 und 5.0 erhöhen pro Lane die Geschwindigkeit. Zusammen ergibt das die effektive Bandbreite, die darüber entscheidet, wie flink GPU, NVMe-SSDs oder Capture-Cards kommunizieren.

Warum das wichtig ist? Weil moderne Spiele nicht nur rohe Rechenleistung brauchen, sondern auch extrem schnelle Datenpfade. Bei 4K-Texturen, Raytracing und komplexen Asset-Streams zählt jede Millisekunde. PCIe Lanes und Bandbreite bestimmen, wie schnell Inhalte nachgeladen werden, wie fix Shader-Programme angesprochen werden und wie gut gleichzeitige I/O-Lasten (z. B. Aufnehmen und Streamen) abgefedert werden.

  • FPS-Konstanz: Die GPU profitiert von niedriger Latenz und ausreichend Bandbreite – das stabilisiert Frametimes, besonders bei hohen Bildraten, Raytracing und VR.
  • Ladezeiten: NVMe-SSDs mit PCIe 4.0/5.0 umgehen SATA-Engpässe. DirectStorage streamt Assets effizienter zur GPU.
  • Multitasking: Capture-Cards, 10GbE und weitere Add-ons belasten die I/O – gute Lane-Planung verhindert Stotterer und Drop-Frames.

So viel Bandbreite liefert eine PCIe-Lane (pro Richtung, theoretisch):

PCIe-Generation Transferrate pro Lane x4 (theoretisch) x8 (theoretisch) x16 (theoretisch)
PCIe 3.0 ~0,985 GB/s ~3,9 GB/s ~7,9 GB/s ~15,8 GB/s
PCIe 4.0 ~1,97 GB/s ~7,9 GB/s ~15,8 GB/s ~31,5 GB/s
PCIe 5.0 ~3,94 GB/s ~15,8 GB/s ~31,5 GB/s ~63,0 GB/s

Das sind Idealwerte. In der Praxis kosten Protokoll-Overhead, Board-Layout, Signalqualität und Controller-Design ein paar Prozentpunkte. Trotzdem ist die Größenordnung entscheidend: Eine sehr gute PCIe-4.0-x4-NVMe erreicht realistisch 7–7,5 GB/s beim sequenziellen Lesen. Top-PCIe-5.0-x4-SSDs liegen in der Praxis bei etwa 10–14 GB/s – und vor allem bei kleinen bis mittleren Transfergrößen reagieren sie deutlich schneller.

Unterm Strich: PCIe Lanes und Bandbreite sind nicht nur Zahlen im Datenblatt. Sie bilden das Rückgrat deines Systems. Und genau deshalb planen wir sie bei brands-new-toy mit chirurgischer Präzision.

PCIe 4.0 vs. PCIe 5.0: Welche Bandbreite lohnt sich für dein Gaming-Rig von brands-new-toy?

Klare Sache: PCIe 5.0 ist schneller. Aber bringt es dir heute im Gaming-Alltag messbar mehr FPS? Meistens nicht – zumindest nicht direkt über den GPU-Bus. High-End-GPUs laufen faktisch mit PCIe 4.0 x16 nicht ins Limit, denn die Render-Pipelines, der VRAM und das Scheduling sind die größeren Stellhebel. Wo PCIe 5.0 glänzt: Storage, parallele Workflows, extrem schnelle Kopierjobs und zukunftsorientierte Features wie DirectStorage 1.2+ mit GPU-Entpackung.

  • GPU: Zwischen PCIe 4.0 x16 und 5.0 x16 zeigen aktuelle Titel meist keinen relevanten Unterschied in der Bildrate. Frametime-Stabilität profitiert primär von sauberer Lane-Topologie und Speicherlatenzen.
  • NVMe: Der Sprung von 3.0 x4 auf 4.0 x4 ist riesig. 5.0 x4 bringt vor allem spürbar bessere Asset-Streams, kürzere „In-Match“-Loads und schnellere Projekt-Workflows.
  • Creator/Streaming: 4K60 HDR-Aufnahmen, paralleles Encoding und schnelles Verschieben großer Dateien skalieren ideal mit 5.0, sofern die Pipeline (Controller, Kühler, Treiber) stimmt.

Unsere Empfehlung nach Profil – praxisnah und budgetbewusst:

Profil Empfohlene PCIe-Gen Begründung
E-Sports (1080p/1440p, 240–360 Hz) Mainboard 4.0, SSD 4.0 Maximale FPS durch CPU/GPU; 4.0 liefert super Ladezeiten ohne Mehrkosten.
AAA 4K mit Raytracing Board 4.0/5.0, SSD 4.0 oder 5.0 Schnelles Streaming großer Texturen; 5.0-SSD ist „nice-to-have“ und zukunftssicher.
VR (High-Res, 90–120 Hz) Board 4.0, SSD 4.0/5.0 Konstante Frametimes wichtiger als Peak-FPS; schnelle NVMe hilft gegen Nachlade-Ruckler.
Streamer/Creator Board 5.0 sinnvoll, SSD 5.0 Parallele I/O-Ströme und große Projekte profitieren deutlich von 5.0-Bandbreite.

Fazit: Für reine Gaming-FPS liefert PCIe 4.0 heute die beste Preis/Leistung. Wenn du viel mit großen Dateien arbeitest, häufig installierst, streamst, aufnimmst oder schlicht Ruhe für die nächste GPU-Generation willst, ist eine Plattform mit PCIe 5.0 inklusive mindestens einer 5.0-x4-NVMe eine sehr gute Investition.

GPU, NVMe & Capture-Card: So priorisieren wir PCIe Lanes in unseren High-Performance Builds

Die CPU stellt die schnellsten, direkt angebundenen Lanes. Der Chipsatz bringt Flexibilität und zusätzliche Anschlüsse, hängt aber an einem Link zur CPU, der ebenfalls Bandbreite kostet. Unser Ziel ist daher simpel: kritische Geräte an CPU-Lanes, alles andere an den Chipsatz – klug verteilt.

Priorisierung in der Praxis

  1. GPU in den obersten x16-Slot, der elektrisch x16 und direkt an die CPU angebunden ist. Wenn Vertical-Mount: nur zertifizierte, kurze Riser-Kabel (mindestens PCIe 4.0, besser 5.0-ready).
  2. Primäre NVMe (OS + Lieblingsspiele) in den CPU-M.2-Slot (oft M.2_1). Idealerweise PCIe 4.0/5.0 x4 mit gutem Kühler.
  3. Zweite NVMe (Aufnahme/Projekte) ebenfalls CPU-nah, sofern verfügbar. Alternativ schnellster Chipsatz-M.2, wenn der DMI-/IF-Link ausreicht.
  4. Capture-Card bevorzugt in einen x4-Slot über den Chipsatz, damit die GPU nicht auf x8 heruntergestuft wird. Bei extremen Bitraten prüfen wir fallweise CPU-Slots.
  5. 10GbE/Addon-Karten meist über den Chipsatz. Nur bei besonderen Workloads lohnt die CPU-Anbindung.

Warum diese Reihenfolge? Die GPU erzeugt den höchsten, latenzsensiblen Durchsatz. NVMe-SSDs bestimmen Ladezeiten und Asset-Streaming. Capture-Cards brauchen konstante, aber vergleichsweise moderate Bandbreite (4K60 passt locker in x4 3.0). So vermeiden wir, dass Bifurcation oder geteilte Lanes die GPU oder SSDs ausbremsen.

Feinheiten, die oft übersehen werden

  • Signaltraining: Schwache Riser oder lange Slot-Adapter führen zu Downtraining (z. B. 4.0 auf 3.0). Ergebnis: weniger Bandbreite, mehr Latenz.
  • Thermik: 5.0-SSDs drosseln hart, wenn der Kühler nicht passt. Wir setzen auf Boards mit starken M.2-Heatsinks und korrektem Airflow.
  • Firmware: BIOS/AGESA-Updates verbessern häufig PCIe-Stabilität und M.2-Kompatibilität – unterschätzt, aber spürbar.

Intel vs. AMD: Lane-Topologie, Chipsätze und was das für Upgrades bei brands-new-toy bedeutet

Ob Intel oder AMD – die Wahl der Plattform bestimmt, wie viele CPU-Lanes du bekommst, wie schnell der Chipsatz-Link ist und wie flexibel du später aufrüsten kannst. Die gute Nachricht: Sowohl aktuelle Intel- als auch AMD-Plattformen liefern für Gaming exzellente Grundlagen. Die Unterschiede liegen im Detail.

Plattform (Mainstream) CPU-Lanes (typisch) Chipsatz-Link Besonderheiten
Intel LGA1700 (12./13./14. Gen Core) 16× PCIe 5.0 (GPU) + 4× PCIe 4.0 (NVMe) DMI 4.0 x8 (ähnlich PCIe 4.0 x8) x16 kann auf x8/x8 splitten; viele M.2-Optionen je nach Board/Chipsatz (Z690–Z790).
AMD AM4 (Ryzen 3000/5000) 16× PCIe 4.0 (GPU) + 4× PCIe 4.0 (NVMe) PCIe 4.0 x4 (Board-abhängig) Sehr solide Basis für 1–2 NVMe + GPU; zusätzliche M.2 oft über den Chipsatz.
AMD AM5 (Ryzen 7000/8000) Bis 24× PCIe 5.0 (16× GPU, 4× NVMe, 4× Chipsatz) PCIe 5.0 x4 (je nach Board) Sehr SSD-freundlich; 5.0 für GPU und NVMe möglich, ideal für langfristige Builds.

Workstation/HEDT (z. B. Threadripper, Intel W790) bieten nochmal deutlich mehr CPU-Lanes und sind perfekt für Multi-SSD-RAIDs, mehrere Add-ins und 10/25GbE. Fürs Gaming ist das meist Overkill – außer du kombinierst Sim-Rigs mit massig Peripherie oder Creator-Workflows.

Upgrade-Fazit: Setzt du heute auf AM5 oder LGA1700 mit einem guten Board, bist du Lane-seitig für die nächsten Jahre entspannt. Wir prüfen für jedes Board-Lay­out, welche Slots Lanes teilen, welche M.2-Bänke SATA-Ports deaktivieren und wie wir deine Geräte platzieren, damit kein Slot heimlich zum Flaschenhals wird.

Bottlenecks vermeiden: Optimale Slot-Belegung und Bandbreitenmanagement für VR, Raytracing & Streaming

Viele „mysteriöse“ FPS-Drops entstehen nicht durch zu wenig GPU-Power, sondern durch ungünstige Lane- und Slot-Belegung oder thermisch drosselnde SSDs. Mit ein paar simplen Regeln holst du dir Stabilität zurück – genau so bauen wir bei brands-new-toy.

Checkliste für eine saubere Belegung

  • GPU in den ersten, CPU-angebundenen x16-Slot. Vermeide Setups, die durch Belegung des zweiten x16-Slots auf x8/x8 splitten – außer es ist alternativlos.
  • Erste M.2 (OS/Top-Spiele) in den CPU-M.2. Zweite M.2 (Aufnahme/Projekte) ebenfalls CPU-nah, sonst schnellster Chipsatz-M.2 mit starkem Heatsink.
  • Capture-Card in x4 über den Chipsatz. Nur bei Spezialfällen CPU-Slot, dann aber GPU-Lanes im Blick behalten.
  • USB-C für VR-Link möglichst direkt ans Board; keine langen Hub-Ketten. USB-Controller teilen sich Bus-Bandbreite.
  • 10GbE und WLAN sind chipsatzseitig okay. Bei gleichzeitigen großen Downloads und NVMe-Kopien die Auslastung des Chipsatz-Links bedenken.
  • Riser-Kabel nur kurz und PCIe-4.0/5.0-zertifiziert. Minderwertige Kabel erzwingen Downtraining – unsichtbar, aber teuer in der Performance.
  • NVMe-Thermik beachten: 5.0-SSDs benötigen ernstzunehmende Kühlung. Konstante Performance statt Drosselspitzen ist das Ziel.

VR, Raytracing und gleichzeitiges Streaming

VR reagiert empfindlich auf Frametimes, Raytracing erhöht den Daten- und Speicherbedarf, und Streaming fügt parallel I/O-Last hinzu. Kombination? Anspruchsvoll – aber beherrschbar.

  • Behalte GPU x16 mit PCIe 4.0 (oder 5.0) bei – die zusätzliche Bandbreite glättet Lastspitzen.
  • Trenne Workloads: Eine NVMe für Spiele, eine für Aufnahmen/Projekte. So konkurrieren Lese- und Schreibvorgänge nicht.
  • Wenn der zweite x16-Slot die GPU auf x8 drückt, verlagere die Capture-Card in einen x4-Chipsatzslot.
  • Aktiviere Resizable BAR/Smart Access Memory – das hilft beim Asset-Streaming und kann Minimal-FPS anheben.
  • DirectStorage-fähige Spiele belohnen schnelle NVMe 4.0/5.0. Ziel: mindestens ~7 GB/s lesend für die Game-SSD.

Bonus: Nutze Monitoring (Frametimes, Bus-Auslastung, SSD-Temps). Was du messen kannst, kannst du optimieren – und oft sind es die kleinen Stellschrauben, die den „Aha!“-Moment liefern.

Kaufberatung: Die richtige brands-new-toy Konfiguration nach Spielgenre und Speicherbedarf

Konfigurationen sollten nicht nur „stark“ sein, sondern zum Spielstil passen. E-Sports, VR, Raytracing oder Streaming stellen unterschiedliche Anforderungen an PCIe Lanes und Bandbreite. Hier unsere praxisnahen Empfehlungen – ohne Marketing-Blabla.

E-Sports & Competitive (CS2, Valorant, Fortnite, 1080p/1440p, 240–360 Hz)

  • GPU: Oberes Mittelklasse-/High-FPS-Modell (PCIe 4.0 x16), kurze Wege, kein Riser.
  • CPU: Hohe Single-Core-Leistung; DDR5 mit guter Latenz.
  • Mainboard: PCIe 4.0 reicht, 2× M.2, klare Lane-Dokumentation.
  • Storage: 1 TB NVMe 4.0 (OS/Spiele) + optional 1 TB NVMe 4.0 (Clips).
  • Begründung: Minimale Latenzen, einfacher Lane-Plan, herausragendes FPS/€ Verhältnis.

AAA-Blockbuster & Raytracing (1440p/4K, Ultra-Presets)

  • GPU: High-End mit starker RT-Performance, Fokus auf VRAM-Kapazität.
  • Mainboard: PCIe 4.0/5.0, mindestens zwei CPU-nahe M.2-Slots.
  • Storage: 2 TB NVMe 4.0/5.0 (OS/Spiele), zusätzlich 2–4 TB NVMe 4.0 für Bibliotheken.
  • Features: DirectStorage-ready, Resizable BAR aktiv, aktuelles BIOS.
  • Begründung: Große Texturen und Streaming-Lasten, klare Priorität auf Storage-Speed und Frametime-Stabilität.

VR & Simulations-Fans (MSFS, iRacing, DCS, ACC)

  • GPU: Sehr stark und effizient, Fokus auf konsistenten Frametime-Verlauf.
  • CPU: Viele schnelle Kerne; gute Scheduler-Performance.
  • Storage: 2× NVMe (OS/Sim + Scenery/Mods), möglichst CPU-nah, großer Cache.
  • USB: Optional separater USB-Controller für VR-Headset, um Bus-Konkurrenz zu vermeiden.
  • Begründung: Ständiges Streaming, hohe Auflösung und sensibler Headset-Output verlangen saubere I/O-Pfade.

Streamer & Creator (Gaming + 4K60-Aufnahmen, Schnitt, Encoding)

  • GPU: Oberklasse/High-End mit AV1-Encode (NVENC/AMF) für bessere Qualität bei gleicher Bitrate.
  • Storage: 1× NVMe 5.0 (Projekte), 1× NVMe 4.0/5.0 (OS/Spiele), optional SATA/NAS für Archiv.
  • Capture-Card: x4 3.0/4.0 ausreichend, Slot über den Chipsatz anordnen.
  • Netzwerk: 2.5/10GbE über den Chipsatz ist okay, QoS im Router hilft beim Upload.
  • Begründung: Parallele I/O-Ströme, die von mehr Bandbreite und besseren Latenzen messbar profitieren.

Gemeinsam ist allen Profilen: Eine dokumentierte Slot-/M.2-Belegung, korrektes BIOS-Setup (Resizable BAR, ASPM-Einstellungen nach Bedarf, aktuelles AGESA/ME) und gute SSD-Kühlung. Genau das liefern wir bei brands-new-toy out of the box.

Praxisbeispiele: Was passiert bei ungünstiger Belegung?

  • GPU fällt auf x8 zurück: Belegst du den zweiten x16-Slot, splittet das Board oft auf x8/x8. In 4K selten dramatisch, aber bei sehr hohen FPS oder VR können Frametimes leiden.
  • SSD wird langsamer: Mancher M.2-Slot teilt Lanes mit SATA oder PCIe-Slots. Ergebnis: reduzierte SSD-Performance oder deaktivierte SATA-Ports – steht oft im Kleingedruckten des Handbuchs.
  • DMI-/Chipsatz-Link am Limit: Mehrere schnelle M.2-SSDs, 10GbE-Transfer und USB-C-Kopien gleichzeitig können den Chipsatz-Link auslasten. Lösung: Kritische SSD an CPU-M.2, Lasten verteilen.
  • Thermische Drossel: 5.0-SSDs stürzen ohne Heatsink von >10 GB/s auf wenige GB/s. Fühlt sich wie „Bottleneck“ an, ist aber Temperaturmanagement.
  • Riser-Kabel als Spaßbremse: Schöner Vertical-GPU-Mount, aber das Kabel ist nicht 4.0-tauglich? Downtraining und Mikroruckler inklusive.

Diese Fallen sind vermeidbar. Mit einer sauberen PCIe-Planung und klaren Prioritäten für PCIe Lanes und Bandbreite bleibt dein System gelassen – auch unter Dauerfeuer.

Tipps für zukunftssichere Builds bei brands-new-toy

  1. Wähle ein Board mit klar dokumentierter Lane-Verteilung und mindestens zwei CPU-nahen M.2-Slots (idealerweise PCIe 5.0 für NVMe).
  2. Plane zwei NVMe-SSDs: eine fürs System/Spiele, eine für Aufnahmen/Projekte. 2–4 TB sind realistisch für moderne Bibliotheken.
  3. Erhalte x16 für die GPU. Prüfe zuerst x4-Chipsatzslots für Add-ons, bevor du die GPU-Lanes splittest.
  4. Verwende zertifizierte, kurze Riser/Kabel, wenn du Vertical-Mount willst. Schlechte Signalqualität kostet Leistung.
  5. Halte BIOS, AGESA und ME-Firmware aktuell. Viele PCIe-Probleme lösen sich durch Updates – keine Magie, nur Pflege.
  6. Denke an Airflow: Gerade 5.0-SSDs danken dir für gezielte Frischluft. Ein zusätzlicher, langsamer Lüfter kann Wunder wirken.

FAQ: PCIe Lanes & Bandbreite bei brands-new-toy

Verliere ich spürbar FPS, wenn die GPU nur x8 statt x16 bekommt?
Meist kaum – in 4K fast gar nicht. Sensibel sind sehr hohe FPS-Setups und VR, wo Frametimes wichtiger sind. Wir halten x16, wenn möglich.

Lohnen sich PCIe-5.0-SSDs schon?
Für Creator, große Kopierjobs und zukünftige DirectStorage-Titel: ja. Für reines Gaming reichen starke PCIe-4.0-SSDs oft aus – 5.0 ist die Reserve für morgen.

Ist eine Capture-Card im Chipsatzslot okay?
Ja. Selbst 4K60 passt locker in x4 3.0/4.0. Wichtiger ist die saubere Anbindung der Aufnahme-SSD und eine konfliktfreie Slot-Wahl.

Teilen M.2-Slots und SATA-Ports Lanes?
Häufig. Manche Boards deaktivieren SATA-Ports, wenn bestimmte M.2-Slots belegt sind. Wir dokumentieren das pro Build und belegen entsprechend.

Bringt ein PCIe-5.0-GPU-Slot heute spürbar etwas?
Aktuelle High-End-GPUs sättigen PCIe 4.0 selten. 5.0 ist als Zukunftsoption und für spezielle Add-ins attraktiv – schadet nie, bindet dich aber nicht.

Zusammenfassung: So übersetzen wir PCIe-Theorie in spürbare Gaming-Performance

  • PCIe Lanes und Bandbreite sind das Nervensystem deines PCs. Generation × Lane-Zahl = dein Durchsatz.
  • Für FPS ist GPU x16 4.0 (oder 5.0) Standard. Der größte Gamechanger liegt aktuell bei schnellen NVMe-SSDs, besonders mit DirectStorage.
  • Priorisierung: GPU und Haupt-NVMe an die CPU, Capture- und Netzwerkkarten meist über den Chipsatz.
  • Board-Handbuch lesen: Lane-Sharing, M.2/SATA-Konflikte und Bifurcation kennen – wir mappen das in jedem Build.
  • Thermik, Firmware und saubere Slot-Belegung verhindern Bottlenecks, bevor sie entstehen.

Wenn du dir ein System wünschst, das nicht nur im Benchmark strahlt, sondern im echten Gameplay mit flüssigen Frametimes, schnellen Loads und störungsfreiem Streaming überzeugt, dann baust du auf das richtige Fundament: klug geplante PCIe Lanes und Bandbreite. Genau dafür steht brands-new-toy – leistungsstarke Systeme, die Performance nicht nur versprechen, sondern liefern.

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